Klopapier-Millionär spendiert 152 Berliner Familien Gratis-Sprit in rosa Aktion
Klopapier-Millionär spendiert 152 Familien Gratis-Sprit

Rosa Überraschung an Berliner Tankstelle: Klopapier-Millionär entlastet Familien

An einem Samstag verwandelte sich eine Berliner Tankstelle in Charlottenburg für zweieinhalb Stunden in ein rosa Meer aus Luftballons und guter Laune. Der Schweizer Klopapier-Millionär Beat Mörker (45), Gründer der Marke „Roosa“, spendierte Familien mit Kindern kostenlose Tankfüllungen. Die ungewöhnliche Aktion lockte zahlreiche Eltern an, die in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten jede Entlastung dankbar annehmen.

Strenge Regeln für die Gratis-Tankaktion

An der Total Access Tankstelle an der Reichsstraße galt eine klare Regel: Nur Fahrzeuge mit Kindern an Bord kamen in den Genuss der kostenlosen Betankung. Ein Mercedes-Fahrer, der sich bereits eine Stunde vor Beginn einreihen wollte, wurde abgewiesen – zu großes Auto, keine Kinder an Bord. Als Trostpflaster erhielt er lediglich eine Packung des rosafarbenen Klopapiers, das Mörkers Unternehmen produziert.

Erzieherin Laura Hühnert (30) mit ihrem Pflegekind Raya (2) hatte mehr Glück. Nach einer 20-minütigen Anfahrt konnte sie den Tank ihres Fords mit 43,66 Litern für 89,46 Euro füllen lassen. „In diesen Teuerzeiten sparen wir, wo es nur geht“, erklärte die Mutter. „Mein Mann geht nicht mehr ins Fitnessstudio, wir tragen unsere alten Sachen und shoppen nur für die Kleine. Jede Tankfüllung hilft enorm.“

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Herzensprojekt mit doppeltem Nutzen

Beat Mörker war extra aus Basel angereist, um persönlich an der Zapfsäule zu helfen. „Es ist mir eine sehr wichtige Herzensangelegenheit, denn alles wird teurer“, betonte der Unternehmer. Die Aktion hatte jedoch nicht nur einen unmittelbaren finanziellen Nutzen für die Familien. Von jeder verkauften Packung des speziellen Klopapiers mit dem Aufdruck „Voll fürn Arsch aber fürn guten Zweck“ gehen 10 Cent an Kinderschutzprojekte.

Unterstützt wurde Mörker bei der Berliner Aktion vom bekannten Anti-Mobbing-Coach Carsten Stahl (53). Gemeinsam überreichten sie nicht nur Tankgutscheine, sondern auch das charakteristische rosa Toilettenpapier an Familien wie Katharina (27) und Martin (38) mit ihren Söhnen Liam (5) und Dean (11).

Privatengagement und praktische Hilfe

Der erfolgreiche Unternehmer, der zu Hause unter anderem drei Ferraris in der Garage stehen hat, geht mit gutem Beispiel voran. „Privat zahle ich jetzt auch meinen zehn Auslieferern in der Schweiz den Sprit für ihren Arbeitsweg“, verriet Mörker. Die Berliner Tankaktion wurde komplett aus den Erlösen des WC-Papiers finanziert.

Insgesamt profitierten 152 Familien von der Großzügigkeit des Millionärs. 4.788 Liter Benzin im Gesamtwert von 10.000 Euro flossen in die Tanks der wartenden Fahrzeuge. Liane Lenz (42, drei Kinder im Alter von 3, 5 und 8 Jahren) zeigte sich begeistert: „Ein voller Tank hilft, mit den Kindern mehr zu machen. Da kann man mal wieder etwas unternehmen.“

Herausforderungen und zusätzliche Überraschungen

Tankstellen-Chef Steven Gröbler (39) unterstützte die Aktion tatkräftig. Seine Mitarbeiter halfen unentgeltlich mit und schmückten die gesamte Tankstelle in Rosa. Gröbler spendierte allen Wartenden zusätzlich Bratwürstchen und Lakritz-Konfekt – obwohl auch er mit den wirtschaftlichen Folgen der Teuerung zu kämpfen hat. „Die Autofahrer geben nach dem Tanken kaum noch Geld im Shop aus“, erklärte er.

Für die notwendigen Halteverbotsschilder im 35-Meter-Abstand, die verhindern sollten, dass Drängler die zeitweise hundert Meter lange Schlange gefährdeten, musste Gröbler aus eigener Tasche 1.000 Euro bezahlen. Der tankstellenbetreiber hat jedoch ein besonderes Herz für Kinder: „Ich habe immer ein Gratis-Wassereis für sie in der Truhe“, verriet er.

Maximilian Novikov (41, zwei Kinder im Alter von 3 und 5 Jahren) bedauerte lediglich, dass sein Tank nicht ganz leer war: „Ich habe aufgefüllt, als ich hörte, dass die Straße von Hormus wieder zugeht. Trotzdem eine Mega-Aktion.“ Die rosa Tankaktion in Berlin bewies einmal mehr, wie kleine Gesten in schwierigen Zeiten Großes bewirken können.

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