Bares für Rares: Opal-Collier aus den 90ern erzielt 820 Euro bei Versteigerung
Opal-Collier bei Bares für Rares für 820 Euro versteigert

Bares für Rares: Zeitlose Eleganz eines Opal-Colliers begeistert Experten und Händler

Die beliebte ZDF-Sendung Bares für Rares präsentierte am Donnerstag, dem 16. April 2026, erneut eine faszinierende Auswahl an Raritäten. Unter der bewährten Moderation von Horst Lichter stand ein besonders elegantes Schmuckstück im Mittelpunkt, das die Herzen von Expertinnen und Händlern höherschlagen ließ.

Ein Fundstück mit besonderer Geschichte

Babeth aus der Normandie und ihre Freundin Annika aus Berlin brachten ein zauberhaftes Collier mit, das sie auf einem antiquarischen Markt in Köln entdeckt hatten. Das exquisite Schmuckstück besteht aus hochwertigem Weißgold (750er, 18 Karat) und beeindruckt durch seine feine Verarbeitung. Eine Weitankerkette mit insgesamt 46 Brillanten, einem tropfenförmigen Opalcabochon sowie aufwändigen Zargenfassungen und blütenartigen Elementen verleihen dem Collier seinen unverwechselbaren Charakter.

Obwohl das Design an die Belle Époque erinnert, wird die Herstellung aufgrund der Verarbeitungsmerkmale in die 1990er-Jahre datiert. Damit vereint das Schmuckstück die Anmut vergangener Epochen mit einer relativ modernen Fertigungstechnik.

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Experteneinschätzung und spannende Versteigerung

Expertin Annika von der Kette lobte das hochwertige Material und die detailreiche Fassungsarbeit. Sie schätzte den Gesamtwert des Colliers auf 800 bis 850 Euro ein und bestätigte seinen guten Zustand. Die Besitzerinnen hatten sich einen Verkaufspreis von etwa 1.000 Euro gewünscht, zeigten sich aber realistisch in ihren Erwartungen.

Im Händlerraum entwickelte sich eine lebhafte Bietrunde, die schnell auf über 800 Euro stieg. Letztlich ersteigerte Händler Wolfgang Pauritsch das elegante Collier für einen respektablen Preis von 820 Euro. Die Verkäuferinnen zeigten sich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, da ihr Wunschpreis nahezu erreicht wurde und sie den sentimentalen Wert des Stücks bewahren konnten.

Weitere Highlights der Sendung vom 16. April 2026

Neben dem Opal-Collier präsentierten die Teilnehmer weitere interessante Raritäten:

  • Design-Sessel „Flower“ von Pierre Paulin: Ein transparenter Polycarbonat-Sessel, der trotz abgegriffenem Zustand mit Rissen und Kratzern auf 100 bis 200 Euro taxiert wurde.
  • Fede-Ring aus 585er Roségold: Ein mehr als 200 Jahre alter Verlobungsring, der zwei Hände zeigt, die ein Herz halten. Die Expertenschätzung lag bei 900 bis 1.200 Euro.
  • Porzellan-Doppelfigurengruppe „Der Kuss“: Zwei filigrane Buchstützen aus Rosenthal-Porzellan, die auf 800 bis 1.000 Euro geschätzt wurden.
  • Küchenaufsätze für Fleischwolf „Kosmos“: Mehrere Aufsätze zur Käse- und Spritzgebäck-Verarbeitung, bewertet mit 50 bis 60 Euro.

Die Sendung Bares für Rares hat sich über die Jahre zu einer festen Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen entwickelt. Horst Lichter führt die Zuschauer regelmäßig durch eine Welt skurriler, faszinierender und manchmal auch fragwürdiger Raritäten. Jede Folge bietet neue Einblicke in die Geschichten hinter den Objekten und die spannenden Dynamiken zwischen Experten, Händlern und Besitzern.

Die heutige Ausgabe zeigte einmal mehr, wie emotionale Verbindungen zu Gegenständen, handwerkliche Qualität und marktwirtschaftliche Mechanismen in dieser einzigartigen Fernsehshow zusammenfließen. Das Opal-Collier stand dabei exemplarisch für die zeitlose Faszination, die gut gestalteter Schmuck auf Sammler und Liebhaber ausüben kann.

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