Geiss-Töchter Shania und Davina im exklusiven Interview: Unabhängigkeit, Kritik und Lebensplanung
Die Promi-Töchter Shania (21) und Davina Geiss (22) stehen mittlerweile voll im eigenen Leben und nabeln sich zunehmend von ihren millionenschweren Eltern Carmen und Robert Geiss ab. In einem ausführlichen Gespräch mit der AZ sprechen die beiden Reality-TV-Stars über ihren beruflichen Weg, die ständigen Nepo-Baby-Vorwürfe und ihre ganz persönlichen Wohnsitz-Pläne.
Vom Kinderstar zur eigenständigen Geschäftsfrau
Bereits im Alter von acht und neun Jahren standen Shania und Davina Geiss im Rampenlicht, als ihre Eltern 2011 mit der TV-Serie "Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie" ihre Privatsphäre öffneten. Heute sind die beiden Schwestern selbst erfolgreich und starteten gerade in die fünfte Staffel ihrer eigenen Sendung "Davina & Shania – We Love Monaco".
"Es ist wirklich schön, dass wir mittlerweile unser eigenes Ding machen können und finanziell unabhängig von Mama und Papa sind", betont Shania Geiss im Interview. Ihre Schwester Davina ergänzt: "Wir müssen uns im Geschäftsleben wirklich beweisen, besonders in dieser neuen Staffel tauchen wir tiefer ins Familiengeschäft ein als je zuvor."
Aktuell organisieren die beiden ein aufwendiges Shooting in Saint-Tropez für die Marke Roberto Geissini ihres Vaters und reisen anschließend mit dem Privatjet durch ganz Deutschland, um neue Kunden zu gewinnen.
Der ewige Nepo-Baby-Vorwurf und die Realität
Als Töchter von Carmen und Robert Geiss wurden Shania und Davina in ein Millionen-Business hineingeboren – ein Umstand, der ihnen regelmäßig den Stempel "Nepo-Babys" einbringt. Shania Geiss reagiert darauf gelassen: "Diese Vorwürfe hören wir öfter, aber wir nehmen sie nicht persönlich." Ihre Schwester Davina fügt hinzu: "Uns ist absolut bewusst, dass wir mehr Möglichkeiten haben als andere Menschen, und dafür sind wir sehr dankbar. Trotzdem sind wir jetzt erwachsen und finanzieren unser eigenes Leben durch harte Arbeit."
Die Kritik an den Geiss-Schwestern bleibt in den sozialen Medien laut, wo sie regelmäßig Hasskommentaren und unangemessenen Nachrichten ausgesetzt sind. Im realen Leben hingegen erleben sie meist positive Begegnungen: "Zum Glück wurde es nie wirklich bedrohlich, und im echten Leben sind die Menschen meist freundlich zu uns", berichten die Schwestern.
Warum Deutschland als Wohnsitz ausscheidet
Ein Punkt, der die Situation für die TV-Familie Geiss erleichtert, ist ihr Wohnsitz außerhalb Deutschlands. Obwohl sie München regelmäßig besuchen und die bayerische Landeshauptstadt als schöne Stadt bezeichnen, kommt ein Umzug dorthin nicht infrage. Shania Geiss erklärt: "München ist ohne Frage attraktiv, aber aktuell fühlen wir uns in Monaco einfach zu Hause. Außerhalb Deutschlands werden wir deutlich seltener erkannt und können unsere Privatsphäre besser schützen."
Interessanterweise könnte der österreichische Promi-Hotspot Kitzbühel eine Alternative bieten, wo die Schwestern große Teile ihrer Kindheit verbracht haben. Davina Geiss beschreibt den Ort als "viel ruhiger und bodenständiger" im Vergleich zum internationalen Jetset-Leben in Monaco. Tatsächlich hat sie dort bereits nach einer Wohnung gesucht, bisher allerdings ohne Erfolg.
Privatleben und Zukunftsvisionen
Offiziell gehen beide Schwestern als Single durchs Leben und betonen, nicht aktiv auf Partnersuche zu sein. "Irgendwann kommt die richtige Person schon von alleine", sind sie überzeugt. Ihre großen Vorbilder haben sie direkt in der eigenen Familie gefunden: Ihre Eltern sind seit über 45 Jahren ein Paar – eine ähnlich beständige Beziehung wünschen sich auch Shania und Davina für ihre eigene Zukunft.
Die Geiss-Schwestern beweisen mit ihrer klaren Haltung und ihren geschäftlichen Ambitionen, dass sie mehr sind als nur die Töchter berühmter Eltern. Sie navigieren geschickt zwischen Familientradition und eigener Identität, zwischen öffentlichem Interesse und privatem Rückzugsraum.



