Riesenhai vor französischem Badeort gesichtet – 10 Meter langer Koloss
Riesenhai vor Badeort: 10 Meter langer Koloss gesichtet

Spektakuläre Sichtung vor Frankreichs Küste

Was zunächst wie eine dunkle Silhouette im Wasser aussah, entpuppte sich als gewaltiger Meeresbewohner: Vor dem französischen Badeort Port-la-Nouvelle tauchte ein ausgewachsener Riesenhai auf. Das Tier, das auf zehn Meter Länge geschätzt wird, gehört zur zweitgrößten Haiart der Welt – nur der Walhai ist noch größer.

Die Aufnahmen des beeindruckenden Schauspiels wurden von einer Organisation gemacht, die sich für den Schutz von Meerestieren im Mittelmeerraum einsetzt. Im Video ist zu sehen, wie der Koloss gemächlich unter der Wasseroberfläche dahingleitet und zeitweise seinen gewaltigen Schatten auf das Fischerboot wirft. Die Insassen des Bootes waren zunächst erschrocken, doch Entwarnung gab es schnell: Riesenhaie sind reine Planktonfresser und für Menschen völlig ungefährlich.

Keine Gefahr für Menschen

Der Riesenhai ernährt sich ausschließlich von Plankton und filtert seine Nahrung mit weit geöffnetem Maul aus dem Wasser. Anders als manche andere Haiarten ist er nicht aggressiv und greift weder Taucher noch Boote an. Die Begegnung vor Port-la-Nouvelle verlief daher friedlich – dennoch war sie ein seltenes Ereignis, denn Riesenhaie sind stark gefährdet.

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Die Organisation, die das Video veröffentlichte, weist darauf hin, dass die Bestände der Riesenhaie dramatisch zurückgehen. Besonders im Nordostatlantik und im Ostpazifik werden die Tiere noch immer von Booten aus mit Harpunen bejagt. Auch die Fischerei mit Netzen, in denen sich die Tiere verfangen, setzt den Populationen schwer zu. Die Tierschützer fordern daher dringend Schutzprogramme, um das Überleben der Art zu sichern.

Riesenhai: Zweitgrößter Fisch der Welt

Mit einer Länge von bis zu zehn Metern und einem Gewicht von mehreren Tonnen ist der Riesenhai ein wahrer Gigant der Meere. Seine Größe und sein gemächliches Tempo machen ihn zu einem beeindruckenden Anblick. Die Sichtung vor Port-la-Nouvelle zeigt, dass die Tiere auch im Mittelmeer vorkommen, wenn auch selten. Die Organisation hofft, dass solche Begegnungen das Bewusstsein für den Schutz dieser bedrohten Art schärfen.

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