In Hildburghausen, einer Stadt in Thüringen, sind eine nigerianische Frau und ihr zehnjähriger Sohn Opfer eines rassistisch motivierten Angriffs geworden. Die beiden wurden nicht nur rassistisch beschimpft, sondern auch beraubt und körperlich attackiert. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen zwei Tatverdächtige aufgenommen, die beide die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.
Ablauf der Attacke
Laut Polizeiangaben verfolgten ein 42-jähriger Mann und eine 25-jährige Frau zunächst den Jungen. Sie entrissen ihm seinen Rucksack, woraufhin die Mutter einschritt. Die Angreifer spuckten die Frau an und schlugen sie. Die Frau sackte zu Boden und erlitt schwere Verletzungen. Nur weil Zeugen den Vorfall beobachteten, ließen die Täter von ihrem Opfer ab. Allerdings entwendeten sie noch den Rucksack der Frau mit sämtlichen Wertsachen und flüchteten.
Ermittlungen der Kriminalpolizei
Die Mutter wurde nach dem Angriff so schwer verletzt, dass sie stationär in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Die Polizei hat Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Zeugen berichteten zudem von rassistischen Ausrufen während der Tat. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun den genauen Hergang sowie die Hintergründe der Tat.
Der Vorfall ereignete sich am 23. April 2026. Die Polizei sucht weiter nach Zeugen, die den Angriff beobachtet haben oder Hinweise auf den Verbleib der gestohlenen Gegenstände geben können. Die Ermittlungen dauern an.



