Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn 6 in Bayern sind der Polizei möglicherweise zwei ausländische Agenten ins Netz gegangen. Die beiden Männer aus Lettland und der Ukraine wurden am 12. April im mittelfränkischen Neuendettelsau festgenommen. Das bayerische Landeskriminalamt in München teilte mit, dass der Verdacht bestehe, die Männer hätten im Auftrag einer Vereinigung oder Einrichtung außerhalb Deutschlands gehandelt.
Verdächtige Gegenstände im Fahrzeug sichergestellt
Bei der Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten die Beamten diverse verdächtige Gegenstände. Dazu gehörten gefälschte Ausweisdokumente, Kameras, eine Drohne, GPS-Tracker, Funkgeräte sowie mehrere Mobiltelefone samt SIM-Karten. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt und werden nun von den Ermittlern analysiert.
Hintergründe zu den Festgenommenen
Der lettische Staatsangehörige ist 45 Jahre alt, der Ukrainer 43 Jahre alt. Die beiden Männer waren auf dem Weg in Richtung Waidhausen/Pilsen, als sie von der Polizei gestoppt wurden. Sie haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland und sitzen derzeit in Untersuchungshaft.
Ermittlungen wegen Agententätigkeit
Gegen die Verdächtigen wird wegen des Verdachts der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken sowie des Verschaffens von gefälschten Ausweisen ermittelt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Weitere Details zu den Hintergründen der mutmaßlichen Spionageaktivitäten wurden zunächst nicht bekannt gegeben.



