München sperrt Unterführungen nach erneutem Vandalismus – Osterferien als Zeitfenster
Die Stadt München steht erneut vor einem Vandalismus-Problem, das zu drastischen Maßnahmen führt. Zwei viel genutzte Unterführungen in Giesing müssen für Reparaturarbeiten komplett gesperrt werden, nachdem sie erst im Dezember umfassend gereinigt und instand gesetzt wurden. Dies teilte das Baureferat am Donnerstag mit, wobei die Arbeiten bewusst in die Osterferien gelegt wurden, um Beeinträchtigungen für die Bürger zu minimieren.
Sperrung von Freitag bis Sonntag, 12. April
Von Freitag, dem 27. März, bis einschließlich Sonntag, dem 12. April, sind die Fußgänger- und Fahrradunterführungen an der Tegernseer Landstraße zwischen Otker- und Tegernseer Landstraße sowie am Scharfreiterplatz an der Chiemgaustraße nicht nutzbar. Nutzer müssen sich in diesen zwei Wochen nach alternativen Wegen umsehen, um ihre Routen zu planen.
Die Sperrung ist notwendig, um illegale Graffiti zu entfernen und mutwillig beschädigte Wandplatten zu ersetzen. Neben der Reinigung der Wände mit einem Spezialreiniger erhalten auch die außenliegenden Rampenwände einen neuen Farbanstrich, um die Unterführungen wieder in einen ansehnlichen Zustand zu versetzen.
Wiederholte Schäden trotz jüngster Instandsetzung
Erst im Dezember hatte das Baureferat diese beiden Unterführungen gründlich gereinigt und Schäden repariert. Doch bereits zum Jahreswechsel kam es erneut zu erheblichen Vandalismusschäden, die nun eine weitere Intervention erforderlich machen. Die Stadt München betont, dass solche wiederholten Zerstörungen nicht nur finanzielle Belastungen verursachen, sondern auch die öffentliche Infrastktur beeinträchtigen.
Die Maßnahmen in den Osterferien sollen dazu beitragen, dass die Nutzer möglichst wenig gestört werden, während die Arbeiten effizient durchgeführt werden können. Dennoch unterstreicht dieser Vorfall die anhaltenden Herausforderungen, mit denen München im Kampf gegen Vandalismus konfrontiert ist.
Die Situation zeigt, wie schnell öffentliche Einrichtungen durch mutwillige Beschädigungen in Mitleidenschaft gezogen werden können, und wirft Fragen nach langfristigen Lösungen auf. Die Stadt bleibt jedoch vorerst auf reaktive Maßnahmen angewiesen, um die Unterführungen in einem sicheren und sauberen Zustand zu halten.



