Die Schließung der Hammer-Filiale im Bernburger Pep-Markt ist besiegelt. Der Raumausstatter-Fachmarkt, der erst vor wenigen Monaten von der Hammer Raumstylisten GmbH mit Sitz in Porta Westfalica übernommen worden war, ist erneut in die Insolvenz gerutscht. Seit einigen Wochen läuft der Räumungsverkauf, und viele Regale sind bereits leer. Wann genau die Türen endgültig geschlossen werden, steht noch nicht fest. Die Insolvenz der Kette hat auch Auswirkungen auf andere Standorte. Für die Kunden in Bernburg bedeutet dies das Aus für eine bekannte Anlaufstelle für Heimtextilien und Bodenbeläge. Der Räumungsverkauf lockt noch Schnäppchenjäger an, doch das Sortiment wird zunehmend lückiger. Die Zukunft der Immobilie im Pep-Markt ist ungewiss.
Hintergrund der Insolvenz
Die Hammer Raumstylisten GmbH hatte die Filialen erst kürzlich übernommen, um die Kette zu retten. Doch die wirtschaftliche Schieflage war offenbar zu tief. Bereits in der Vergangenheit hatte Hammer mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Die erneute Insolvenz zeigt, wie schwierig die Lage im Einzelhandel für Fachmärkte ist. Experten sehen die Ursachen in veränderten Konsumgewohnheiten und dem wachsenden Online-Handel.
Räumungsverkauf läuft auf Hochtouren
Im Markt selbst herrscht noch reger Betrieb. Kunden nutzen die Rabatte, um günstig an Ware zu kommen. Die Mitarbeiter verabschieden sich nach und nach von ihren Arbeitsplätzen. Die Stimmung ist gedrückt, denn für viele ist die Schließung ein herber Verlust. Die Hammer-Filiale war über Jahre ein fester Bestandteil des Pep-Marktes in Bernburg.
Die genauen Daten der endgültigen Schließung werden noch bekannt gegeben. Bis dahin können Kunden noch von reduzierten Preisen profitieren. Die Regale leeren sich jedoch zusehends, und das Angebot wird immer kleiner. Für die Stadt Bernburg bedeutet die Schließung einen weiteren Leerstand im Einzelhandel.



