Im Erpressungsfall um vergiftete Babykost des Herstellers Hipp ist der Verdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Eine Richterin habe dringenden Tatverdacht sowie Verdunkelungs-, Tatbegehungs- und Fluchtgefahr bejaht, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt in Österreich. Der 39-Jährige war am Wochenende festgenommen worden.
Ex-Mitarbeiter unter Verdacht
Nach Angaben seines Anwalts handelt es sich um einen ehemaligen Hipp-Mitarbeiter an einem Firmenstandort in Österreich. Er soll mehrere Gläschen des Herstellers mit Rattengift verseucht und die Firma erpresst haben. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Gemeingefährdung, versuchter absichtlich schwerer Körperverletzung und versuchter Erpressung.
Beschuldigter bestreitet Tat
Der Verdächtige bestreitet die Vorwürfe. Neben Österreich waren verdächtige Gläschen auch in der Slowakei und in Tschechien aufgetaucht. Das deutsche Sortiment war nach Angaben von Hipp nicht betroffen.
Die Untersuchungshaft wurde für zunächst 14 Tage verhängt. Dann muss der Fall erneut geprüft werden. Die Justizbehörden gehen davon aus, dass von dem Beschuldigten weiterhin eine Gefahr ausgeht, weshalb die Haftgründe weiterhin bestehen.



