Dogge beißt Kind in den Kopf: Fünfjähriger schwer verletzt
Dogge beißt Fünfjährigen in den Kopf – schwer verletzt

In einem Schrebergarten in Essen hat eine Dogge einen fünfjährigen Jungen angegriffen und ihm in den Kopf gebissen. Das Kind erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Hund in Obhut genommen und in ein Tierheim gebracht. Gegen den 29 Jahre alten Hundehalter wird nun wegen fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Hundehalter in der Hütte – Dogge lief aus dem Garten

Der 29-jährige Deutsche befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Hütte seiner Gartenparzelle. Später gab er an, Alkohol getrunken zu haben. Ihm wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Die Dogge, bei der es sich um eine sogenannte Antikdogge handelt, sei aus dem Garten der Parzelle entkommen und habe das Kind attackiert.

Zu den genauen Hintergründen der Attacke gab es zunächst keine weiteren Angaben. Eine Polizeisprecherin erklärte, dass die Ermittlungen hierzu noch andauern. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend. Am Montag befand sich das Kind weiterhin im Krankenhaus in medizinischer Behandlung, wie die Sprecherin bestätigte.

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Große Hunde: Rüden bis 58 Kilogramm

Antikdoggen zählen zu den großen Hunderassen. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 70 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 58 Kilogramm. In Nordrhein-Westfalen gelten sie nicht generell als gefährliche Hunde oder als „Hunde bestimmter Rassen“, für die nach dem Landeshundegesetz besondere Sicherheitsauflagen für Halter vorgeschrieben sind. Allerdings sind Antikdoggen häufig Kreuzungen sogenannter Listenhunde wie American Bulldog oder Mastiff. Daher werden sie je nach äußerem Erscheinungsbild oft ebenfalls als Listenhunde eingestuft, was strengere Auflagen nach sich ziehen kann.

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