Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn 6 in Bayern sind der Polizei möglicherweise zwei ausländische Agenten ins Netz gegangen. Wie das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) in München mitteilte, besteht der Verdacht, dass die beiden Männer aus Lettland und der Ukraine, die am 12. April im mittelfränkischen Neuendettelsau festgenommen wurden, „im Auftrag einer Vereinigung beziehungsweise einer Einrichtung außerhalb Deutschlands handelten“.
Hintergründe der Festnahme
Die Beamten führten eine routinemäßige Verkehrskontrolle durch, als sie auf die beiden Männer stießen. Bei der Überprüfung der Identitäten und des Fahrzeugs ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Spionagetätigkeit. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Männer für eine Organisation außerhalb Deutschlands tätig waren. Weitere Details zu der Vereinigung oder Einrichtung nannte das LKA zunächst nicht.
Ermittlungen laufen
Die beiden Festgenommenen befinden sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen des LKA und der Staatsanwaltschaft dauern an. Es wird geprüft, ob die Männer in weitere Spionageaktivitäten verwickelt sind oder ob sie allein handelten. Die Polizei betonte, dass es sich um einen schwerwiegenden Fall handle, der die nationale Sicherheit betreffe.



