Nach einer Massenschlägerei zwischen Hooligans des 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden zieht der Club nun Konsequenzen. Rund 80 Anhänger des FCN erhalten ein lokales Stadionverbot, das bis zum Ende der kommenden Saison 2026/27 gilt. Das bestätigten Vereinskreise der Bild-Zeitung.
Hintergrund der Schlägerei
In der Nacht vor dem Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden (0:2) vor zwei Wochen trafen sich über 200 Hooligans zu einer verabredeten Massenschlägerei in einem Gewerbegebiet in Eisfeld, Thüringen. Die Polizei war über das Treffen informiert und griff mit 220 Beamten ein. Dabei wurden 214 Beteiligte identifiziert und gegen sie wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Reaktion des Vereins
Der 1. FC Nürnberg erklärte in einem Statement: „Der FCN hat die ihm genannten Personen auf Basis seines Hausrechts sowie auf Grundlage seines aktuell gültigen Stadionverbotskonzeptes mit einem lokalen Stadionverbot bis zum Ende der kommenden Spielzeit belegt.“ Die Betroffenen dürfen somit bis Sommer 2027 keine Heimspiele im Max-Morlock-Stadion besuchen. Auf Nachfrage wollte sich der Club nicht zur genauen Anzahl der Stadionverbote äußern, nach Bild-Informationen sind es jedoch rund 80.



