Hertha-Stürmer Schuler baut Torwand für wohltätiges Projekt von Reese
Hertha-Stürmer Schuler baut Torwand für guten Zweck

Luca Schuler (27), Herthas zweitbester Torschütze der Saison mit acht Treffern in der 2. Liga und zwei Toren im Pokal, zeigt sich von einer anderen Seite: Der Stürmer bewies nicht nur sein Können mit dem Fuß und dem Kopf, sondern auch handwerkliches Geschick. Gemeinsam mit Tischler Franz Höllen (63) fertigte er eine Torwand für den guten Zweck an – ein Werk, das schöner ist als jedes seiner Tore, denn es offenbart Schulers großes Herz.

Unterstützung für „Haus Grünewald“

Hertha-Kapitän Fabian Reese (28) und seine Verlobte Johanna Grünewald betreiben das Wohltätigkeitsprojekt „Haus Grünewald“. Kürzlich gingen sie eine langfristige Partnerschaft mit dem Berliner Sozialträger „Unionhilfswerk“ ein. Reese bat Schuler um Hilfe – und der war am trainingsfreien Tag sofort zur Stelle. In der Imaginären Manufaktur (DIM) in Kreuzberg, einer inklusiven Werkstatt, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten, baute Schuler die Torwand.

Gelernter Tischler mit Leidenschaft

Dass Schuler auch an der Kreissäge eine gute Figur macht, ist kein Zufall. Der Hertha-Stürmer ist gelernter Tischler. Früher schraubte er in der Garage seines Opas, absolvierte seine Lehre in Kaiserslautern. Heute sägt er für den guten Zweck – und es ist, als hätte er die Werkstatt nie verlassen. Er spricht im Fachjargon, arbeitet millimetergenau mit dem Zollstock und hantiert mit der Kreissäge, als hätte er nie etwas anderes gemacht. „Auf jeden Fall macht das Spaß! Schon allein der Geruch, wenn ich in die Werkstatt gehe, da kommen Erinnerungen hoch“, sagte Schuler zu BILD in der Werkstatt.

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Torwand als Blickfang bei „Open Werkstatt“

Die Torwand soll einer der Hingucker werden, wenn die DIM Anfang Mai für die Festlichkeit „Open Werkstatt“ ihre Türen für Besucher öffnet. In der inklusiven Werkstatt des Unionhilfswerks fertigen die Menschen ansonsten kunstvolle Design- und Alltagsgegenstände wie Bürsten, Körbe oder Holzprodukte an, die im eigenen Ladencafé verkauft werden. Hinter der Werkstatt steht das Unionhilfswerk, einer der großen sozialen Träger der Hauptstadt. In der DIM arbeiten rund 160 Menschen mit Beeinträchtigung, unterstützt von etwa 40 Betreuern.

Mehr Sichtbarkeit für soziale Projekte

Fabian Reese und Johanna Grünewald wollen mit ihrem „Haus Grünewald“ genau solche Projekte sichtbar machen. Ihr Ziel ist es, Aufmerksamkeit für soziale Einrichtungen zu schaffen und Menschen zusammenzubringen, die sonst oft übersehen werden. Die Torwand ist dabei mehr als nur ein Spielgerät – sie zeigt, wie einfach es sein kann, etwas zurückzugeben.

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