Berliner Senat entscheidet über Ausbau der Fahrradstraße in Prenzlauer Berg
Senat entscheidet über Fahrradstraßen-Ausbau

Der Berliner Senat muss entscheiden, ob die Erich-Weinert-Straße in Prenzlauer Berg zu einer durchgehenden Fahrradstraße ausgebaut wird oder nur ein kurzer Abschnitt realisiert wird. Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) hat das letzte Wort über die Finanzierung des Projekts.

Zeitplan und Finanzierung

Der Bezirk Pankow hat einen konkreten Zeitplan vorgelegt: Der Ausbau der gesamten Erich-Weinert-Straße soll bis 2026 abgeschlossen sein. Die Gesamtlänge der geplanten Fahrradstraße beträgt mehrere Kilometer. Allerdings hängt die Umsetzung von der Bereitstellung der benötigten finanziellen Mittel durch den Senat ab.

Bisher wurde nur ein kurzer „Stummel“ der Straße als Fahrradstraße ausgewiesen. Der Bezirk drängt nun auf eine vollständige Umgestaltung, um eine durchgängige Radverkehrsverbindung zu schaffen. Die Kosten für das Gesamtprojekt werden auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

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Entscheidung der Senatorin

Ute Bonde muss nun abwägen zwischen den verkehrspolitischen Zielen des Bezirks und den finanziellen Möglichkeiten des Senats. Der Ausbau der Fahrradstraße ist Teil des Berliner Radverkehrsplans, der den Anteil des Radverkehrs am Modal Split deutlich erhöhen soll. Eine Ablehnung der Finanzierung würde bedeuten, dass nur der bereits ausgebaute kurze Abschnitt bestehen bleibt.

Der Bezirk Pankow argumentiert, dass eine durchgehende Fahrradstraße die Verkehrssicherheit erhöht und den Radverkehr fördert. Die Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet.

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