Stilles Wasser oder Sprudel? Expertin rät zu Verzicht auf eine Sorte
Stilles Wasser oder Sprudel? Expertin rät zu Verzicht

Die Wahl des richtigen Trinkwassers beschäftigt viele Menschen täglich. Soll es stilles Wasser, Sprudel oder Leitungswasser sein? Die Ernährungsexpertin Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt eine klare Empfehlung: In einem Fall rät sie zum Verzicht.

Leitungswasser: Die beste Wahl laut Expertin

Restemeyer betont, dass Leitungswasser ein „frisches, sicheres und einfach verfügbares Lebensmittel“ sei. Es gehöre zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland. Wer täglich genug trinke, könne bedenkenlos zum Wasserhahn greifen. Das spare nicht nur Geld, sondern sei auch umweltfreundlich, da keine Plastikflaschen anfallen.

Stilles Wasser versus Sprudel: Was ist gesünder?

Viele Verbraucher fragen sich, ob stilles Wasser oder Sprudelwasser die bessere Wahl ist. Die Expertin erklärt, dass beide Varianten grundsätzlich unbedenklich sind. Allerdings enthalte Sprudelwasser Kohlensäure, die bei manchen Menschen zu Blähungen oder Sodbrennen führen könne. „Bei empfindlichem Magen empfehle ich, auf stark kohlensäurehaltiges Wasser zu verzichten“, so Restemeyer. Stilles Wasser sei in solchen Fällen die bessere Alternative.

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Mineralwasser: Nicht gleich Mineralwasser

Die DGE-Expertin weist darauf hin, dass nicht jedes Mineralwasser gleich sei. Die Zusammensetzung an Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium und Natrium variiere stark. „Wer auf bestimmte Mineralstoffe angewiesen ist, sollte die Etiketten vergleichen“, rät sie. Einige Wässer seien besonders natriumarm und daher für Bluthochdruckpatienten geeignet, andere enthielten viel Calcium für die Knochengesundheit. Restemeyer empfiehlt, sich für ein Wasser mit einem ausgewogenen Mineralstoffprofil zu entscheiden.

Die tägliche Trinkmenge: Mindestens 1,5 Liter

Unabhängig von der Wasserart sei es entscheidend, täglich ausreichend zu trinken. Die DGE empfiehlt mindestens 1,5 Liter pro Tag, bei Hitze oder körperlicher Anstrengung sogar mehr. „Leitungswasser ist dafür ideal, denn es ist jederzeit verfügbar und kostet fast nichts“, so Restemeyer. Sie rät, eine Flasche oder Karaffe mit Leitungswasser griffbereit zu stellen, um das Trinken nicht zu vergessen.

Fazit: Leitungswasser ist die beste Wahl

Zusammenfassend empfiehlt die DGE-Expertin, vor allem auf Leitungswasser zu setzen. Es sei nicht nur gesundheitlich unbedenklich, sondern auch die kostengünstigste und umweltfreundlichste Option. Wer dennoch Mineralwasser bevorzuge, sollte auf die Mineralstoffzusammensetzung achten und bei Magenempfindlichkeit auf stark kohlensäurehaltige Sorten verzichten. Stilles Wasser sei eine gute Alternative für alle, die Kohlensäure nicht vertragen.

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