Ende der telefonischen Krankschreibung: Folgen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Ende der telefonischen Krankschreibung: Folgen für Betriebe

Das geplante Ende der telefonischen Krankschreibung wird weitreichende Folgen für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Arztpraxen haben. Handelsblatt-Hauptstadtreporterin Britta Rybicki erläutert im Podcast, welche konkreten Auswirkungen die Entscheidung der Bundesregierung haben könnte. Derzeit ist es noch möglich, sich bei leichten Erkrankungen telefonisch krankschreiben zu lassen, doch dies soll sich ändern.

Auswirkungen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Arbeitgeber müssen sich darauf einstellen, dass Mitarbeiter künftig wieder häufiger persönlich in der Arztpraxis erscheinen müssen. Dies könnte zu höheren Fehlzeiten führen, da der Gang zum Arzt zeitaufwendig ist. Arbeitnehmer hingegen verlieren die Flexibilität, sich ohne Praxisbesuch krankmelden zu können. Britta Rybicki betont: „Die telefonische Krankschreibung hat vielen Beschäftigten den Alltag erleichtert, besonders bei Erkältungen. Ihr Wegfall könnte zu einer höheren Belastung der Praxen führen.“

Belastung für Arztpraxen

Arztpraxen wiederum müssen mit einem erhöhten Patientenaufkommen rechnen. Bereits jetzt sind viele Praxen ausgelastet. Die Rückkehr zur ausschließlichen Präsenzkrankschreibung könnte die Wartezeiten verlängern und das Personal zusätzlich belasten. Die Bundesregierung erhofft sich jedoch eine bessere Kontrolle von Krankschreibungen und eine Reduzierung von Missbrauch.

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Tesla: Absatzplus trotz sinkender Aktie

In einem weiteren Schwerpunkt des Podcasts geht es um Tesla. Der Elektroautohersteller hat von April bis Juni mehr als 480.000 Fahrzeuge ausgeliefert – ein Plus von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und rund 80.000 mehr als Analysten erwartet hatten. Trotz dieser positiven Zahlen fällt die Tesla-Aktie. Thomas Jahn, Co-Teamleiter Technologie beim Handelsblatt, erklärt: „Tesla verwandelt sich von einem Elektroautohersteller in einen Energiemassen-Speicherhersteller und Roboterhersteller. Da schauen die Investoren am meisten hin.“ Die Anleger fokussieren sich demnach weniger auf die Absatzzahlen, sondern auf die strategische Neuausrichtung des Konzerns.

Reformpaket der Bundesregierung

Ergänzend zur Krankschreibung analysieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und IW-Chef Michael Hüther in der neuen Folge von Economic Challenges die geplanten Maßnahmen des Reformpakets der Bundesregierung. Sie bewerten die wirtschaftlichen Auswirkungen und geben eine Einschätzung zur künftigen Entwicklung.

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