Bastian Schweinsteiger, derzeit als WM-Experte im deutschen Fernsehen zu sehen, kämpft hinter den Kulissen um seine gescheiterte Ehe mit der ehemaligen Tennisspielerin Ana Ivanović. Nach Informationen der BILD laufen gleich zwei Verfahren – eines in München und eines auf Mallorca. Die Streitpunkte sind Unterhalt, Vermögensaufteilung und das Sorgerecht für die drei gemeinsamen Söhne.
Zwei Verfahren an verschiedenen Orten
Das Verfahren in München befasst sich mit dem Unterhalt und der Vermögensaufteilung. Schweinsteiger und Ivanović waren seit 2016 verheiratet und haben drei Söhne im Alter von sechs, vier und zwei Jahren. Auf Mallorca, wo die Familie zeitweise lebte, läuft ein weiteres Verfahren, das die Betreuung der Kinder regeln soll. Die parallelen Prozesse sorgen für Verzögerungen, da die Rechtsordnungen in Deutschland und Spanien unterschiedlich sind.
Finanzielle Forderungen und Vermögensstreit
Ana Ivanović fordert laut BILD einen erheblichen Unterhalt für sich und die Kinder. Schweinsteiger, der als Spieler und Funktionär ein Vermögen angehäuft hat, wehrt sich gegen die Höhe der Forderungen. Ein zentraler Punkt ist die Bewertung des gemeinsamen Immobilienbesitzes, darunter eine Villa auf Mallorca und eine Wohnung in München. Die Verhandlungen ziehen sich hin, weil beide Seiten auf ihren Positionen beharren.
„Es geht um sehr viel Geld, und beide wollen nicht nachgeben“, zitiert BILD einen mit dem Fall vertrauten Anwalt. Die genauen Summen sind nicht öffentlich, aber Schätzungen gehen von einem Vermögen im zweistelligen Millionenbereich aus.
Sorgerecht und Kinderbetreuung
Besonders umstritten ist das Sorgerecht. Ivanović möchte mit den Kindern hauptsächlich auf Mallorca leben, während Schweinsteiger, der beruflich oft in Deutschland ist, ein gemeinsames Sorgerecht und regelmäßigen Kontakt fordert. Die Kinder sind derzeit bei der Mutter auf Mallorca, was Schweinsteiger nur eingeschränkte Besuche ermöglicht. Das Gericht auf Mallorca prüft nun, ob eine gemeinsame Betreuung möglich ist.
Die Dauer der Verfahren belastet die Familie zusätzlich. „Die Kinder leiden unter der Situation“, so eine Quelle im Umfeld des Paares. Eine Einigung scheint derzeit nicht in Sicht.



