Papst Leo verbannt Bruderschaft nach verbotener Bischofsweihe aus Kirche
Papst Leo verbannt Bruderschaft nach Bischofsweihe

Papst Leo hat die traditionalistische Petrusbruderschaft wegen einer verbotenen Bischofsweihe mit sofortiger Wirkung aus der katholischen Kirche verbannt. Der Ausschluss erfolgte am 2. Juli 2026, nachdem die Bruderschaft entgegen einem päpstlichen Verbot einen neuen Bischof geweiht hatte.

Ritual löste Kirchenausschluss aus

Mit einem feierlichen Ritual setzte sich die Gruppe um den emeritierten Bischof Richard Williamson über die Anordnung von Papst Leo hinweg. Die Weihe eines neuen Bischofs ohne Zustimmung des Vatikans gilt als schwerer Verstoß gegen das Kirchenrecht. Der Papst reagierte umgehend und verhängte die Exkommunikation über alle Beteiligten.

Hintergrund des Konflikts

Die Petrusbruderschaft, die die Liturgie und Lehre der katholischen Kirche vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil bewahren will, steht seit Jahren im Konflikt mit Rom. Bereits 2024 hatte Papst Leo die Bruderschaft aufgefordert, sich der kirchlichen Autorität zu unterstellen. Die nun vollzogene Bischofsweihe ohne päpstliches Mandat sei ein „Akt des Ungehorsams“, erklärte der Vatikan in einer Stellungnahme.

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Reaktionen und Folgen

Kirchenrechtler bewerten den Schritt als historisch. „Dies ist das erste Mal seit Jahrzehnten, dass eine ganze Bruderschaft wegen einer unerlaubten Weihe exkommuniziert wird“, sagte Professor Markus Graulich von der Universität Luzern. Die Bruderschaft selbst zeigte sich unbeeindruckt und kündigte an, ihren Kurs fortzusetzen. Die Gläubigen seien aufgerufen, weiterhin die traditionelle Messe zu besuchen.

Der Ausschluss betrifft schätzungsweise 20.000 Mitglieder weltweit, darunter mehrere Priester und Bischöfe. Die Zukunft der Bruderschaft ist ungewiss, da ihr nun die kirchliche Anerkennung entzogen ist.

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