König Charles hat entschieden, den Buckingham Palace nicht mehr als königliche Residenz zu nutzen. Damit endet eine fast 200-jährige Tradition, die mit Königin Victoria begann. Der Palast, der sich wie ein Monolith im Zentrum Londons erhebt, war das Herz der Monarchie und ein Symbol für die britische Königsfamilie. Touristen strömten stets herbei, um einen Blick auf das Gebäude und die königliche Flagge zu erhaschen, die anzeigt, ob der König zu Hause ist.
Gründe für den Auszug
Laut einer Mitteilung des Palastes habe König Charles den Entschluss gefasst, den Palast nicht mehr als Wohnsitz zu nutzen. Offiziell wird der Schritt mit den hohen Renovierungskosten und dem Wunsch nach einer moderneren, nachhaltigeren Residenz begründet. Insider berichten jedoch, dass die Royals den Palast nie wirklich gemocht hätten. „Die Räume sind riesig, ungemütlich und schwer zu heizen“, zitiert ein Palastmitarbeiter. „Der König bevorzugt kleinere, privatere Anwesen.“
Zukunft des Buckingham Palace
Der Buckingham Palace soll in den kommenden Jahren umfassend saniert werden. Die Kosten werden auf rund 369 Millionen Pfund geschätzt. Nach der Renovierung soll der Palast stärker für die Öffentlichkeit geöffnet werden, möglicherweise als Museum oder Veranstaltungsort. König Charles selbst wird künftig im Clarence House und auf dem Landsitz Highgrove House wohnen. Der Auszug markiert einen historischen Einschnitt: Der Palast war seit 1837, dem Regierungsantritt von Königin Victoria, die offizielle Residenz der britischen Monarchen.
Reaktionen und Auswirkungen
Die Entscheidung stößt auf gemischte Reaktionen. Traditionalisten bedauern den Schritt, während Modernisierer ihn begrüßen. „Es ist ein Zeichen der Zeit, dass die Monarchie sich wandelt und anpasst“, kommentierte ein Hofhistoriker. „Der Palast wird nicht mehr als Wohnort, sondern als kulturelles Erbe dienen.“ Der Auszug soll bis 2027 abgeschlossen sein. Die königliche Familie wird weiterhin Repräsentationsaufgaben im Palast wahrnehmen, jedoch nicht mehr dort wohnen.



