Ein tragischer Badeunfall erschüttert die Ferieninsel Mallorca: Ein 70-jähriger deutscher Urlauber ist am Donnerstagvormittag an der Cala Domingos Petit in Calas de Mallorca ertrunken. Trotz eines mehr als 40-minütigen Wiederbelebungsversuchs konnten die Rettungskräfte sein Leben nicht retten.
Gelbe Warnflagge ignoriert
Der Vorfall ereignete sich gegen 11.45 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt galt wegen des unruhigen Meeres die gelbe Warnflagge, die auf erhöhte Risiken durch Wind, Strömung oder Wellengang hinweist. Wie das Mallorca Magazin berichtet, ging der Mann dennoch ins Wasser, um einige Bahnen zu schwimmen. Als er sich immer weiter vom Ufer entfernte, machten Rettungsschwimmer mit Trillerpfeifen auf sich aufmerksam. Der Urlauber reagierte jedoch nicht auf die Warnungen.
Reanimationsversuch über 40 Minuten
Kurz darauf trieb der Mann regungslos auf der Wasseroberfläche. Die Rettungsschwimmer brachten ihn mit einem Rettungsbrett an Land und begannen sofort mit der Wiederbelebung. Sanitäter setzten die Reanimationsmaßnahmen fort, doch nach mehr als 40 Minuten mussten sie den Tod des Mannes feststellen.
Die Polizei identifizierte den Deutschen und kümmerte sich um eine Angehörige, die sich während des Unglücks mit ihm am Strand aufgehalten hatte und das Geschehen miterleben musste.
Behörden warnen vor Missachtung der Flaggen
Die Behörden weisen immer wieder darauf hin, Warnflaggen an den Stränden ernst zu nehmen. Bereits die gelbe Flagge bedeutet, dass das Baden mit erhöhten Risiken verbunden ist. Dieser Vorfall unterstreicht die tödlichen Folgen, die die Missachtung solcher Warnungen haben kann.



