Zugpanne bei 40 Grad: Dankesschreiben für Helfer in Brandenburg
Zugpanne bei 40 Grad: Dankesschreiben für Helfer

Zugpanne bei 40 Grad: Rettungsaktion nach Baum auf Oberleitung

Am vergangenen Hitzewochenende blieb ein Zug in der Prignitz (Brandenburg) aufgrund eines umgestürzten Baumes auf der Oberleitung liegen. Bei Außentemperaturen von über 40 Grad Celsius mussten rund 600 Passagiere ohne Klimaanlage ausharren. Die Folge war eine groß angelegte Rettungsaktion durch freiwillige Feuerwehren, Katastrophenschützer und den Rettungsdienst.

Dankesschreiben der Betroffenen

Wie der Landkreis Prignitz mitteilt, gingen mehrere Dankesschreiben von betroffenen Passagieren ein. Darin wird die Professionalität und Hilfsbereitschaft der Helfer gelobt. Ein Passagier schrieb: „Alle waren sehr motiviert, nett und sehr hilfsbereit.“ Ein anderer betonte: „Wir waren von der professionellen Hilfe sehr beeindruckt.“ Ein weiteres Schreiben hob hervor: „Was Sie und Ihre Mitstreiter in kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben, verdient Respekt und Anerkennung.“ Die Helfer werden gebeten, den Dank an alle Beteiligten weiterzugeben.

Herausforderungen bei der Rettung

Marcus Bethmann, Sachbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis Prignitz, und Landrat Christian Müller (SPD) zeigten sich erfreut über die positiven Rückmeldungen. Der Dank gelte insbesondere den Feuerwehren aus der Gemeinde Karstädt, den Brand- und Katastrophenschützern sowie dem Rettungsdienst Prignitz. Trotz zahlreicher Waldbrände habe der liegen gebliebene Zug für die Feuerwehr oberste Priorität gehabt. „Zunächst war es nicht möglich, die Zugtüren zu öffnen, da die zerstörte Oberleitung noch unter Strom stand“, so der Kreis. Im Waggon wurde es schnell heiß und stickig. Daraufhin verschafften sich Mitarbeiter des Rettungsdienstes Zutritt, um besonders gefährdeten Personen zu helfen.

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Hilfsaktion in der Löcknitzhalle

Eine Diesellok zog den Zug bis ins wenige Kilometer entfernte Karstädt, wo die 600 Passagiere auf dem Bahnsteig strandeten. Parallel war bereits eine große Hilfsaktion angelaufen. Feuerwehren brachten die Menschen in die Löcknitzhalle, wo sie von der Wasserwacht Karstädt betreut wurden. Der Brand- und Katastrophenschutz lieferte Feldbetten, Decken sowie zwei Lastwagen mit Verpflegung. Da klar war, dass die Passagiere erst am nächsten Morgen weiterreisen konnten, war die Versorgung essenziell.

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