In Treptow-Köpenick soll ein neues Schwimmbad gebaut werden. Am Donnerstag verkündeten Vertreter der Berliner Bäder-Betriebe gemeinsam mit Innen- und Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) die Pläne für ein Funktionsbad im Bezirk. Die genauen Details müssen noch in weiteren Planungen erarbeitet werden, doch die Nachricht stieß bereits auf große Begeisterung.
Bürgermeister Oliver Igel zeigt sich optimistisch
Treptow-Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel (SPD) schrieb auf Facebook: „Die Berliner Bäder-Betriebe erhalten aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur 40 Millionen Euro. Aufsichtsrat und Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses wurden darüber informiert, dass diese Mittel in verschiedene Projekte gehen sollen, darunter auch eines in Treptow-Köpenick. Für den Neubau eines Funktionsbades werden Mittel für Planung, Vorbereitung und Machbarkeitsstudien zur Verfügung gestellt.“
Igel betonte, dass auf bereits mehrere Jahre zurückliegende Vorarbeiten und Abstimmungen zurückgegriffen werden könne. „Grundstücke hatten wir bereits gesucht und gefunden. Wenn sich das Grundstück als geeignet und verfügbar erweist, wird die Öffentlichkeit in das weitere Verfahren einbezogen. Da das Sondervermögen schnell umgesetzt werden soll, hoffe ich auf Tempo auf allen Seiten“, erklärte er. Dazu teilte er ein Foto von der Wiedereröffnung der sanierten Kleinen Schwimmhalle Wuhlheide Anfang 2024.
CDU sieht große Chance für den Bezirk
Die CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung begrüßte in einer Mitteilung, dass der Bezirk von den geplanten Investitionen profitieren soll. Damit werde ein wichtiger Schritt unternommen, um die Schwimmsportinfrastruktur in Treptow-Köpenick langfristig zu stärken. Sportstadtrat Marco Brauchmann (CDU) äußerte sich: „Die Bereitstellung von Mitteln für die Planung und Vorbereitung einer neuen Schwimmhalle ist ein starkes Signal für Treptow-Köpenick. Unser Bezirk braucht dringend zusätzliche Wasserflächen – für den Schwimmunterricht unserer Kinder, für die Vereine und für die Ausbildung von Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern. Ich freue mich, dass wir diesem lange gehegten Wunsch nun einen entscheidenden Schritt näherkommen.“
Die Christdemokraten sehen in dem Vorhaben eine „große Chance“ für den gesamten Bezirk. Eine zusätzliche Schwimmhalle würde nicht nur das Angebot für Schulen und Sportvereine verbessern, sondern auch den wachsenden Bedarf der Bevölkerung nach wohnortnahen Schwimm- und Bewegungsangeboten decken. Die Abgeordnete Lisa Knack sagte: „Die Bereitstellung der Planungsmittel ist ein wichtiger Meilenstein. Jetzt müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass aus der Planung möglichst schnell Realität wird und die Menschen in Treptow-Köpenick von einer modernen Schwimmhalle profitieren können.“ Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dustin Hoffmann ergänzte: „Nun ist es am Bezirk, die Voraussetzungen zu schaffen, die in den vergangenen Jahren bereits gesuchten, geeigneten Flächen zur Verfügung zu stellen.“
Aktuelle Schwimmhallen im Bezirk
Derzeit gibt es vier Schwimmhallen in Treptow-Köpenick: im Allende-Viertel, in Baumschulenweg, im FEZ-Berlin sowie die Kleine Schwimmhalle Wuhlheide. Der Neubau eines Funktionsbades soll die Infrastruktur weiter ausbauen und den steigenden Bedarf decken.



