Meinung: Berliner Schnauze. Kasupke wartet auf die versprochene Verschönerung der Friedrichstraße in Berlin. Der Senat hat breitere Bürgersteige und mehr Grün versprochen. Nach sieben Monaten ist aber noch nicht einmal die Planung richtig angelaufen.
Versprechen vom Herbst
Im letzten Herbst haben der Regierende Bürgermeister Wegner und die Verkehrssenatorin Bonde neue Pläne für die Friedrichstraße vorgestellt. Versprochen wurden breitere Bürgersteige, Bäume in Pflanzkübeln und mehr Außengastronomie. Dazu wollten sie eine „Machbarkeitsstudie“ (ein teures Wort!) auflegen.
Stockende Vorbereitungen
Nach sieben Monaten sagt die Verkehrsverwaltung nun, die Vorbereitungen für die Studie stünden kurz vor dem Abschluss. Das bedeutet also, die Vorbereitung der Vorbereitung liegt in den letzten Zügen. Hui, ist das irre! Etliche Fragen sind aber noch offen. Wann etwas Konkretes passiert, weiß niemand. Ich glaube, was in den letzten Zügen liegt, ist diese Verwaltung.
Kasupke meint: Die Berliner Verwaltung ist einfach zu langsam. Die Friedrichstraße braucht dringend eine Verschönerung, aber der Senat trödelt. Die Bürger warten seit Monaten auf Fortschritte, doch es passiert nichts. Das ist ein Armutszeugnis für die Hauptstadt.
Es bleibt zu hoffen, dass die Machbarkeitsstudie endlich fertig wird und die Bauarbeiten bald beginnen. Aber nach den bisherigen Erfahrungen bin ich skeptisch. Die Friedrichstraße ist ein wichtiger Ort in Berlin, und sie verdient eine schnelle und gründliche Umgestaltung.



