So schnell wurde bisher kaum ein Großprojekt in Potsdam geplant: Für den neuen Uni-Campus auf dem Brauhausberg könnte schon nächstes Jahr das nötige Baurecht geschaffen sein. Das sagte der Chefstadtplaner im Rathaus, Erik Wolfram, am Dienstagabend bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung zu dem von der Hasso-Plattner-Stiftung finanzierten Großvorhaben, dessen Idee erst vor einem Jahr präsentiert worden ist.
Neue Details zur Verkehrsanbindung
Bei der Veranstaltung wurden auch neue Details zur Verkehrsanbindung des geplanten Campus bekannt. Die Planungen schreiten schnell voran, wie Wolfram betonte. Das Projekt rund um das frühere Landtagsgebäude soll die Universität Potsdam erheblich erweitern und modernisieren.
Schnelle Planungsfortschritte
Erik Wolfram erklärte, dass die Stadtverwaltung eng mit der Hasso-Plattner-Stiftung zusammenarbeitet, um das Verfahren zu beschleunigen. Bereits 2027 könnte das Baurecht vorliegen, was für ein Projekt dieser Größenordnung außergewöhnlich ist. Die Informationsveranstaltung stieß auf großes Interesse in der Bevölkerung.
Der neue Campus soll Platz für mehrere tausend Studierende bieten und moderne Lehr- und Forschungseinrichtungen umfassen. Die Hasso-Plattner-Stiftung finanziert das Vorhaben, das als wichtiger Impuls für den Wissenschaftsstandort Potsdam gilt.



