Die Postfiliale in den Schönhauser Allee Arcaden in Prenzlauer Berg schließt. Für viele Menschen war sie ein fester Bestandteil des Alltags. Doch bald öffnet sie zum letzten Mal. Die Reaktionen der Kundschaft reichen von Verständnis bis hin zu Verärgerung.
Ein Ort der Erledigungen
An diesem Nachmittag ist es ruhig in der Postfiliale. Keine Schlangen, nicht einmal vor den Geldautomaten. Ganz anders als an manch anderen Tagen, wenn sich die Menschen nach Büroschluss vor den Automaten am Eingang drängen. Die Filiale war ein zentraler Anlaufpunkt für viele Bewohner des Viertels. Sie erledigten hier ihre Bankgeschäfte, verschickten Pakete oder kauften Briefmarken.
Gemischte Gefühle bei den Kunden
Die Nachricht von der Schließung hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Einige Kunden zeigen Verständnis für die Entscheidung. Sie argumentieren, dass sich das Postwesen verändert habe und viele Dienstleistungen mittlerweile online erledigt werden könnten. Andere sind verärgert. Sie befürchten, dass die Nahversorgung im Kiez leidet. Besonders ältere Menschen, die nicht so mobil sind, seien auf die Filiale angewiesen.
Ein Stück Kiezgeschichte verschwindet
Die Postfiliale war mehr als nur ein Ort für Erledigungen. Sie war ein Treffpunkt, ein Stück Kiezgeschichte. Viele Kunden kennen sich untereinander und tauschen sich aus. Die Schließung hinterlässt eine Lücke. Die Betreiber der Arcaden bedauern die Entscheidung, sehen aber keine Alternative. Die Nachfrage nach Postdienstleistungen sei rückläufig.
Alternative Angebote in der Nähe
Für die Kunden gibt es jedoch Alternativen. In der Umgebung gibt es weitere Postfilialen und Annahmestellen. Zudem bieten viele Supermärkte und Drogerien Paketdienste an. Die Umstellung fällt dennoch schwer. Viele Kunden müssen sich nun umgewöhnen. Sie hoffen, dass die neuen Angebote ebenso zuverlässig sind wie die alte Filiale.
Ein Abschied mit Wehmut
Der Abschied von der Post in den Schönhauser Allee Arcaden fällt vielen nicht leicht. Sie verbinden Erinnerungen mit dem Ort. Die Schließung markiert das Ende einer Ära. Die Kunden verabschieden sich mit gemischten Gefühlen. Sie sind dankbar für die langjährige Dienstleistung, aber auch traurig, dass ein Stück Kiez verschwindet.



