Die Polizei hat im Fall des getöteten Ehepaares in Bremen den mutmaßlichen Täter gefasst. Der 22-jährige Tatverdächtige wurde am Abend des 28. Juni 2026 von Spezialeinsatzkräften in einem Maisfeld in Schwanewede (Niedersachsen) nordwestlich von Bremen mit lebensgefährlichen Verletzungen aufgefunden. Einsatzkräfte reanimierten den Mann, anschließend brachten ihn Beamte ins Krankenhaus.
Öffentliche Fahndung führte zur Festnahme
Die Ermittler hatten zuvor öffentlich nach dem Mann gefahndet. Nach Angaben der Polizei trugen Hinweise aus der Bevölkerung sowie die enge Zusammenarbeit innerhalb der Polizei maßgeblich zur Festnahme bei. Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln weiterhin. Die genauen Umstände der Tat sowie das Motiv sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Opfer am Freitagmittag entdeckt
Am Freitagmittag waren ein 40 Jahre alter Mann und seine 35 Jahre alte Ehefrau tot im Bremer Stadtteil Vegesack aufgefunden worden. Einsatzkräfte entdeckten den Mann mit tödlichen Stich- und Schnittverletzungen auf der Straße. Die Frau fanden sie im Keller eines Mehrparteienhauses. Die Beamten gehen davon aus, dass beide Opfer eines Gewaltverbrechens wurden.
Verdächtiger war polizeibekannt
Die Polizei hatte vor dem 22-jährigen Tatverdächtigen gewarnt. Er war polizeibekannt: Im April war er aufgefallen, als er mit einem Druckluftgewehr um sich schoss. Polizisten fassten ihn nach kurzer Verfolgung und brachten ihn in eine psychiatrische Klinik. Da jedoch keine psychische Krankheit oder Fremdgefährdung festgestellt wurde, musste er wieder freigelassen werden. Die Polizei dankte der Bevölkerung für die zahlreichen Hinweise und den beteiligten Einsatzkräften für ihre Arbeit.



