Den Pet Shop Boys gefällt der Westen Berlins besser als der Osten. Seit vielen Jahren hat das Duo eine Wohnung im Westteil der Stadt – in Wilmersdorf. Der Westen sei viel cooler, „wie wir alle wissen“, sagte Chris Lowe (66) dem „Tagesspiegel“. „Ich mag die Architektur rund um den Bahnhof Zoo.“
Vorliebe für West-Berlin: Architektur und Flohmärkte
Sein Partner und Sänger Neil Tennant (71) ergänzte: „Ich gehe gerne auf den Trödel- und Antiquitätenmarkt am Fehrbelliner Platz, genieße diese 20er-Jahre-Atmosphäre in der Pariser Straße.“ Die Musiker berichteten zudem von einem verstörenden Erlebnis mit Paparazzi in der Paris Bar. „Wir wurden einmal von Paparazzi verfolgt, ich glaube, einer aus der Bar hat uns verpfiffen“, sagte Lowe. „Es war wirklich schrecklich. Mit einer Videokamera hat uns ein Typ die Straße runter gejagt. Als wir in ein Taxi gesprungen sind, kam es zu einer regelrechten Verfolgungsjagd durch Berlin. Wahnsinn.“ Es gebe insgesamt zu viele Paparazzi in der Stadt, aber nicht genug Promis.
Wohnung seit 16 Jahren – zunächst in falschem Bezirk vermutet
Die Pet Shop Boys haben dem „Tagesspiegel“ zufolge seit rund 16 Jahren auch eine Wohnung in Berlin. Lange dachten sie, diese liege in Charlottenburg. „Nach ein paar Jahren haben wir allerdings gemerkt: Moment mal, wir sind gar nicht in Charlottenburg, das ist schon Wilmersdorf“, sagte Tennant. Das Elektropop-Duo aus London hat bald drei Auftritte hintereinander in Berlin: am kommenden Samstag in der Waldbühne, am Sonntag und am Montag im Huxleys Neue Welt. Für die Waldbühne gibt es noch Tickets.



