Gasalarm im Südwesten: Evakuierungen nach Leitungsbrüchen
Gasalarm in Baden-Württemberg: Evakuierungen

Gleich zwei Gasalarme haben am Dienstag in Baden-Württemberg für Aufregung gesorgt. In Linkenheim-Hochstetten (Landkreis Karlsruhe) und Ammerbuch (Landkreis Tübingen) wurden insgesamt mehrere Dutzend Menschen aus ihren Wohnungen evakuiert, nachdem bei Bauarbeiten Gasleitungen beschädigt worden waren. Die Feuerwehren und Netzbetreiber konnten die Lecks schnell schließen, sodass keine Verletzten zu beklagen waren.

Evakuierung in Linkenheim-Hochstetten

Im Ortsteil Hochstetten war ein Bautrupp beim Verlegen eines Kabels auf eine Gasleitung gestoßen und hatte diese beschädigt. Daraufhin strömte Gas aus. Die Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten sperrte einen Radius von 100 Metern um die Austrittsstelle ab. „In diesem Bereich haben wir die Bewohner gebeten, ihre Wohnungen zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen“, erklärte Daniel Kompalla von der Feuerwehr. Insgesamt waren 20 Bewohnerinnen und Bewohner betroffen. Der Netzbetreiber schaltete die Leitung schnell ab, sodass die Gefahr gebannt war. Die Evakuierten konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren.

Gasleck in Ammerbuch

In Ammerbuch wurden die Bewohner eines Wohnhauses vorsorglich evakuiert, nachdem bei Baggerarbeiten ebenfalls eine Gasleitung beschädigt worden war. Einsatzkräfte und Mitarbeiter eines Energieversorgers dichteten das Leck am Vormittag ab. „Nach Messungen der Feuerwehr konnte eine Gefahr für die Bevölkerung ausgeschlossen werden“, teilte die Polizei mit. Auch hier wurde niemand verletzt.

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Die Vorfälle zeigen, wie wichtig die Sicherheitsmaßnahmen bei Bauarbeiten sind. Die Feuerwehren lobten das schnelle Eingreifen der Netzbetreiber, die die Leitungen innerhalb kurzer Zeit abschalten konnten. In beiden Fällen war die Gefahr nach kurzer Zeit vorüber.

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