Wetter in Bayern: Kurzes Zwischenhoch weicht einer Gewitterfront
Wer heute Abend in Bayern unterwegs sein möchte, sollte unbedingt einen Regenschirm einpacken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor kräftigen Gewittern, die im Laufe des Abends über den gesamten Freistaat hinwegziehen. Dabei sind lokal Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich.
Nach einem kurzen Zwischenhoch am Morgen und Vormittag, das vielerorts noch freundliches und trockenes Wetter mit wechselnder Bewölkung brachte, steigt bereits ab der Mittagszeit das Gewitterrisiko. Zunächst sind die Alpenregionen betroffen, später breiten sich die Schauer und Gewitter auf ganz Bayern aus. Im Süden sind dabei Sturmböen zu erwarten, während im Norden ebenfalls kräftige Gewitter aufziehen. Die Temperaturen erreichen vor den Gewittern noch einmal sommerliche Werte: Im Allgäu werden bis zu 21 Grad erwartet, im Raum Passau sogar bis zu 27 Grad.
Der Mittwoch beginnt wechselhaft und kühler, doch im Tagesverlauf soll sich das Wetter allmählich bessern. Die Meteorologen rechnen mit einer vorübergehenden Beruhigung, bevor die nächste Störung naht.
Regionale Unwetterwarnungen und weitere Schlagzeilen
Neben der Wetterlage in Bayern gibt es zahlreiche weitere regionale Nachrichten aus Deutschland. So wurde in Nordrhein-Westfalen ein Verdienstorden an Stars der „Lindenstraße“ verliehen. In Baden-Württemberg musste nach einem Baggerunfall, bei dem eine Gasleitung beschädigt wurde, ein Wohnhaus evakuiert werden. In Rheinland-Pfalz und im Saarland ist der Großeinsatz nach einem Gasleck und Stromausfall in Koblenz beendet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zudem nach dem Tod eines Touristen in Italien.
In Berlin und Brandenburg entgleiste eine Straßenbahn und riss auf, wobei drei Menschen schwer verletzt wurden. Eine Berliner Schülerin gewann einen Wettbewerb gegen Rauschtrinken. Für Baden-Württemberg gibt es eine Unwetterwarnung vor schweren Gewittern und Starkregen. In Hamburg läuft der Prozess um tödliche Messerstiche auf einen 68-Jährigen. Unternehmer in Rheinland-Pfalz und im Saarland fordern „Wirtschaft first“. In Berlin stehen vier Männer wegen Schüssen und Erpressungsversuch vor Gericht. In Worms gab es einen größeren Polizeieinsatz in der Innenstadt. In Niedersachsen und Bremen wurde eine 95-Jährige von einem Müllwagen überrollt. Ein Brand auf einem Bauernhof in Bayern verursachte Millionenschaden. In Nordrhein-Westfalen blieben große Unwettereinsätze trotz Starkregens bis 40 Liter aus. Im Fall Fabian in Mecklenburg-Vorpommern steht ein Tümpel als Tatort im Fokus. Ein Jugendlicher starb nach einem E-Scooter-Unfall in Nordrhein-Westfalen. In Niedersachsen und Bremen gibt es ein neues Lager für Fische und Meeresfrüchte. In Hamburg und Schleswig-Holstein stellte sich ein Tatverdächtiger nach dem Tod einer Frau. Die Bauordnung für Um- und Ausbau wird vereinfacht. Ein Gasleck in Großbeeren löste Aufregung und Evakuierung aus.



