Spritpreise steigen wieder: Tankrabatt-Effekt verpufft
Spritpreise steigen: Tankrabatt-Effekt verpufft

Die Spritpreise in Deutschland steigen wieder deutlich an. Nach einer Phase sinkender Preise infolge des Tankrabatts müssen Autofahrer nun wieder mehr bezahlen. Ein Sprecher des ADAC erklärte: „Der Tankrabatt ist weggeschluckt worden. Die Preise haben sich wieder auf das Niveau vor der Steuersenkung eingependelt.“

Preisanstieg an den Zapfsäulen

Laut aktuellen Daten des Mineralölwirtschaftsverbands liegt der Durchschnittspreis für Super E10 bei 1,89 Euro pro Liter, für Diesel bei 1,77 Euro. Das sind rund 15 Cent mehr als noch vor zwei Wochen. Der Tankrabatt, der am 1. Juni in Kraft trat, hatte die Preise zunächst um etwa 30 Cent pro Liter sinken lassen. Doch dieser Effekt sei nun verpufft, so der ADAC.

Gründe für den Anstieg

Die Ölkonzerne führen den Preisanstieg auf gestiegene Rohölpreise und höhere Raffineriemargen zurück. Zudem habe die hohe Nachfrage im Sommerreiseverkehr die Preise nach oben getrieben. Verbraucherschützer kritisieren, dass die Entlastung durch den Tankrabatt nicht vollständig an die Kunden weitergegeben wurde. „Die Mineralölkonzerne haben den Rabatt teilweise eingesackt“, sagte ein Sprecher des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

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Auswirkungen auf Autofahrer

Für Autofahrer bedeutet der Preisanstieg eine zusätzliche finanzielle Belastung. Bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 12.000 Kilometern und einem Verbrauch von 8 Litern pro 100 Kilometer ergeben sich Mehrkosten von rund 144 Euro pro Jahr. Der ADAC empfiehlt, beim Tanken auf günstige Tankstellen zu achten und Fahrgemeinschaften zu bilden.

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