108 Wohnungen in Moabit: Vermietung ab 2027 geplant
108 Wohnungen in Moabit: Vermietung ab 2027

In der Rathenower Straße in Berlin-Moabit entstehen 108 neue Wohnungen. Der Rohbau ist bereits weit fortgeschritten, und die Vermietung soll im Jahr 2027 starten. Die Mietpreise beginnen bei 6,50 Euro pro Quadratmeter – ein vergleichsweise günstiger Preis für die Hauptstadt.

Soziales Wohnen mit Betreuungsangeboten

Neben den Wohnungen sind im Gebäude auch Betreuungs- und soziale Angebote geplant. Das Projekt richtet sich an verschiedene Zielgruppen, darunter auch Menschen mit Unterstützungsbedarf. Die genaue Verteilung der Wohnungen und die Art der sozialen Dienste werden derzeit noch finalisiert.

Der Neubau fügt sich in die bestehende Bebauung ein: Direkt neben dem Rohbau befindet sich ein Altbau, für den noch eine Sanierungslösung gesucht wird. Die Kombination aus Neubau und Bestandsgebäude soll das Quartier aufwerten.

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Bezirksreporterin Julia Lehmann berichtet

Laut Bezirksreporterin Julia Lehmann, die den Artikel am 2. Juli 2026 veröffentlichte, schreiten die Bauarbeiten planmäßig voran. „Der Rohbau ist weit fortgeschritten, 2027 könnte die Vermietung starten“, so Lehmann. Die genauen Konditionen für die Sozialwohnungen stehen noch nicht fest, doch die Richtung ist klar: bezahlbarer Wohnraum in zentraler Lage.

Das Projekt ist Teil der Berliner Wohnungsbauoffensive, die in den kommenden Jahren Tausende neue Wohnungen schaffen soll. In Moabit, einem dicht besiedelten Stadtteil mit hohem Nachfragedruck, sind solche Projekte besonders wichtig.

Details zu den Wohnungen

Die 108 Wohnungen verteilen sich auf mehrere Etagen. Es werden überwiegend Ein- bis Dreizimmerwohnungen entstehen, die sich an Einzelpersonen, Paare und kleine Familien richten. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen etwa 30 und 80 Quadratmetern. Die Mietpreise von 6,50 Euro pro Quadratmeter liegen deutlich unter dem Berliner Durchschnitt, der laut aktuellen Daten bei rund 12 Euro pro Quadratmeter liegt.

Die Finanzierung erfolgt über öffentliche Fördermittel und private Investoren. Die Baukosten werden auf rund 25 Millionen Euro geschätzt. Das Gebäude wird nach modernen energetischen Standards errichtet, mit einer Wärmedämmung und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Soziale Infrastruktur im Haus

Neben den Wohnungen wird es im Erdgeschoss Räume für soziale Einrichtungen geben. Geplant sind unter anderem eine Beratungsstelle für Familien, ein Gemeinschaftsraum für Mieter und ein kleiner Spielbereich für Kinder. Die genauen Angebote werden in Abstimmung mit dem Bezirksamt Mitte entwickelt.

Das Projekt stößt in der Nachbarschaft auf positive Resonanz. Anwohner hoffen, dass die neuen Wohnungen die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt etwas entspannen. Kritiker bemängeln hingegen, dass die Zahl von 108 Wohnungen nur ein Tropfen auf den heißen Stein sei.

Zeitplan und Ausblick

Der Rohbau soll bis Ende 2026 fertiggestellt sein. Anschließend folgen Innenausbau und Fassadenarbeiten. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 geplant, sodass die ersten Mieter im Herbst 2027 einziehen können. Die Vermietung wird voraussichtlich über die städtische Wohnungsbaugesellschaft oder einen sozialen Träger abgewickelt.

Insgesamt zeigt das Projekt, wie bezahlbarer Wohnraum in Berlin geschaffen werden kann – wenn Politik, Investoren und soziale Träger zusammenarbeiten. Weitere ähnliche Projekte sind in anderen Bezirken geplant.

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