FC Köln: 70-Millionen-Problem lähmt Transfer-Planung
FC Köln: 70-Millionen-Problem lähmt Transferplanung

Transfer-Stau beim FC: Kölns 70-Millionen-Problem

Die Vorbereitung auf die neue Saison läuft, doch beim 1. FC Köln herrscht Stillstand auf dem Transfermarkt. Während die Konkurrenz kräftig einkauft, haben die Kölner bislang nur drei Kaufoptionen gezogen – ein externer Neuzugang fehlt noch. Dabei sollen laut Informationen dieser Zeitung bis zu acht neue Spieler kommen. Hauptgrund für den Stau: Ein 70-Millionen-Problem, das die Kaderplanung lahmlegt.

Die wertvollsten Spieler in der Schwebe

Die Wechsel der beiden Top-Stars Said El Mala (19) und Jakub Kaminski (24) sind ungewiss. Bei El Mala platzte überraschend ein 50-Millionen-Transfer zu Brentford. Kaminski hat Angebote aus der Premier League, etwa von Brighton, und kann dank einer Ausstiegsklausel für 20 Millionen Euro gehen. Zusammen könnten sie bis zu 70 Millionen Euro in die Kasse spülen – mehr Geld, als je ein FC-Sportboss zur Verfügung hatte.

Zockerei für Sport-Boss Kessler

Für Thomas Kessler (40) wird der Sommer zur Zitterpartie. Ohne die Verkäufe kann er nicht groß investieren. Das Transferbudget (ohne Verkäufe) liegt bei 20 bis 25 Millionen Euro, von denen bereits 14 Millionen für Kaufoptionen ausgegeben wurden. Kessler muss daher zunächst auf Leihgeschäfte setzen und Top-Kandidaten vertrösten. Die Gefahr: Wunschspieler könnten abspringen.

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Brisante Auswirkungen

Die Verzögerung hat Folgen: Der Kader wird erst spät stehen, Trainer René Wagner (37) muss improvisieren. Bei El Mala gibt es keine Deadline – ein Wechsel ist bis zum 1. September möglich. Kaminskis Ausstiegsklausel läuft Mitte Juli aus, danach ist die Ablöse verhandelbar. Viel Arbeit für Kessler, der zwischen Hoffen und Bangen jongliert.

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