FC Carl Zeiss Jena wird zum Mode-Unternehmer und Ausrüster
FC Carl Zeiss Jena wird zum Mode-Unternehmer

Der Fußball-Regionalligist FC Carl Zeiss Jena schlägt einen ungewöhnlichen Weg ein, um seine Einnahmen zu steigern. Der Vizemeister der Vorsaison fungiert künftig nicht nur als Verein, sondern auch als Ausrüster für andere Klubs. Gemeinsam mit seinem Partner Macron will der FCC die Marke „Paradiesteam“ etablieren. Im Fokus stehen vor allem kleine Amateurvereine aus der Region, die vom Netzwerk des Clubs profitieren sollen – und gleichzeitig neue Einnahmequellen für Carl Zeiss erschließen.

Carl Zeiss als Zwischenhändler

Das Geschäftsmodell ist simpel: Der FCC übernimmt die Akquise und Beratung für interessierte Vereine oder Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für besondere Events einkleiden möchten. Die Ware wird direkt vom italienischen Ausrüster Macron geliefert, während Carl Zeiss als Händler eine Provision erhält. Darüber hinaus bietet der Club an, Fanartikel herzustellen und komplette Online-Shops für andere Klubs aufzubauen.

Merchandising als wichtige Einnahmequelle

Das Merchandising gehört beim FCC bereits jetzt zu den Haupteinnahmequellen. Pro Saison werden über eine Million Euro umgesetzt. Allein in der abgelaufenen Spielzeit verkauften die Thüringer knapp 7.000 Fan-Trikots. Dieses Geld ist dringend nötig, denn die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt. Investitionen in die Profimannschaft sind kaum möglich, da Kredite aus der Corona-Zeit und hohe Stadionmieten den Club zur Sparsamkeit zwingen – und zu kreativen Lösungen wie diesem neuen Vorhaben.

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