Urlaubspläne auf der Kippe: Elli denkt besorgt an die Osterferien
Die Osterferien stehen unmittelbar bevor, doch viele Reisende sind verunsichert und zögern mit ihren Buchungen. Eine Leserin aus Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern, Elli B., macht sich große Sorgen über ihre geplante Reise mit ihrer Enkeltochter. Streiks, Drohnenangriffe und überfüllte Flughäfen lassen sie zweifeln, ob sie überhaupt verreisen soll.
Streikängste und Drohnengefahr belasten Urlaubsplanung
Elli B., 58 Jahre alt, hat bereits Urlaubstage eingereicht, aber noch kein konkretes Reiseziel festgelegt. „Ich habe meiner Enkelin versprochen, mit ihr zu verreisen, am liebsten nach Italien“, erzählt sie. Doch die aktuelle Weltlage und Berichte über mögliche Streiks in den Osterferien machen ihr Angst. „Ich frage mich, ob die Flüge überhaupt stattfinden. Es könnte ja ausgerechnet in den Ferien zu Streiks kommen“, so Elli.
Dennis Dobrowolski, Pressesprecher der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, gibt jedoch Entwarnung: „Bisher liegen uns keine Informationen über geplante Streiks vor.“ Verdi reagierte auf Nachfragen nicht, obwohl der BER erst am 18. März bestreikt wurde.
Eine weitere Sorge von Elli ist die Drohnengefahr. „Ich habe Angst vor möglichen Drohneneinsätzen. Erst kürzlich stellte der BER den Flugbetrieb ein, weil ein unbekanntes Flugobjekt vermutet wurde“, erklärt sie. Dobrowolski betont, dass die Sicherheit oberste Priorität habe: „Die Bundes- bzw. Landespolizei ist für die Ortung und Abwehr zuständig, und der Flughafen setzt behördliche Anweisungen um.“
BER bereitet sich intensiv auf Osterverkehr vor
Elli macht sich auch Sorgen über Überlastung am Flughafen BER, besonders da sie zum ersten Mal von dort fliegen will. „In der Vergangenheit gab es Szenen, in denen der Flughafen völlig überlastet war. Wie soll das erst in den Osterferien aussehen?“
Dobrowolski beruhigt: „Wir freuen uns auf den Osterverkehr und bereiten uns intensiv vor, unter anderem mit Computersimulationen, um Abläufe zu optimieren.“ Er rät Passagieren, sich online über Anreise, Sicherheitsvorkehrungen und Check-in zu informieren. Zeit sparen können Reisende durch Online-Check-in und den Service Fast Bag Drop, für den 99 Automaten in Terminal 1 und 28 Kioske in Terminal 2 bereitstehen.
Alternative Reiseoptionen werden erwogen
Für Elli wird die Zeit langsam knapp. „Wir könnten theoretisch mit dem Auto fahren, aber hohe Spritpreise und erwarteter Reiseverkehr mit Baustellen und Staus machen das unattraktiv“, überlegt sie. „Vielleicht nehmen wir die Bahn, oder ich überrede meine Enkelin, mit mir an die Ostsee zu reisen.“ Weitere Hinweise finden sich auf der Website des Flughafens BER.



