Selenskyj kündigt Unterstützung für Hausbesitzer bei Generator-Käufen an
Ukraine: Hilfe für Hausbesitzer bei Generatoren-Kauf

Ukrainische Regierung unterstützt Hausbesitzer bei autonomer Stromversorgung

Angesichts der massiven Zerstörungen der Energieinfrastruktur durch russische Angriffe hat die ukrainische Regierung ein neues Hilfsprogramm für Hausbesitzer angekündigt. Präsident Wolodymyr Selenskyj versprach in einer Videobotschaft nach einer Beratung mit Regierungschefin Julija Swyrydenko, den Kauf von Generatoren und anderen autonomen Energiequellen für Eigentümergemeinschaften von Mehrfamilienhäusern sowie für Besitzer von Einfamilienhäusern erschwinglicher zu machen.

Finanzielle Mittel und praktische Herausforderungen

Laut Selenskyj sind bereits 20.000 Anträge auf Beihilfen zur Wartung und Reparatur von Generatoren in einem separaten Programm für Unternehmen eingegangen. Zudem wurden zinslose Kredite in Höhe von einer halben Milliarde Hrywnja (etwa zehn Millionen Euro) für den Kauf von Generatoren gewährt. Experten warnen jedoch, dass der Bedarf weitaus größer ist und die genannten Zahlen bei weitem nicht ausreichen könnten, um die gesamte Bevölkerung zu versorgen.

Kritische Lage in Städten wie Kyjiw und Charkiw

Mehrere russische Luftangriffe seit Anfang Januar haben die ukrainische Energieversorgung so schwer beschädigt, dass Städte wie Kyjiw und Charkiw bei strengem Frost kaum über Strom und Heizung verfügen. In der Hauptstadt Kyjiw können mehr als 1100 Wohnblocks bis zum Frühjahr nicht beheizt werden. Unternehmen halten ihren Betrieb nur durch den Einsatz von Dieselgeneratoren aufrecht. Der staatliche Versorger Ukrenergo hat für diesen Dienstag stundenlange Stromsperren in allen Landesteilen angekündigt.

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Internationale Hilfe und humanitäre Unterstützung

Neben den nationalen Maßnahmen erhält die Ukraine auch internationale Unterstützung. Zuletzt ließ der Papst über seine Almosenverwaltung 80 Stromgeneratoren in das Land schicken. Der Vatikan lieferte zudem Medikamente und Lebensmittel, die über das Pfarreien-Netzwerk der Bistümer verteilt werden. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor fast vier Jahren sammelt der Vatikan Spenden und bringt sie persönlich in die Ukraine.

Russland überzieht das Nachbarland weiterhin mit einem verheerenden Krieg, der insbesondere die Zivilbevölkerung und kritische Infrastrukturen trifft. Die ukrainische Regierung betont, dass die neuen Programme dazu dienen, die Widerstandsfähigkeit der Menschen in dieser schwierigen Zeit zu stärken und eine grundlegende Versorgung mit Energie sicherzustellen.

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