NHL: Marco Sturms Bruins verlieren Führung gegen Tampa Bay - Playoffs noch nicht fix
NHL: Sturms Bruins verlieren Führung - Playoffs noch offen

NHL: Marco Sturms Bruins geben Sieg aus der Hand - Playoff-Qualifikation noch offen

Die Boston Bruins haben unter ihrem deutschen Cheftrainer Marco Sturm am Samstagabend einen knappen 1:2-Heimniederlage gegen die Tampa Bay Lightning hinnehmen müssen. Trotz einer frühen Führung konnten die Bruins den wichtigen Sieg in der Schlussphase nicht über die Zeit retten, was die direkte Playoff-Qualifikation für die laufende NHL-Saison weiter hinauszögert.

Frühe Führung wird im Schlussdrittel verspielt

Morgan Geekie brachte die Bruins bereits in der 11. Minute mit einem frühen Tor in Führung und schien damit den Weg für einen wichtigen Heimsieg zu ebnen. Die Mannschaft von Marco Sturm kontrollierte lange Zeit das Spielgeschehen und zeigte sich defensiv stabil. Erst im entscheidenden Schlussdrittel gelang den Tampa Bay Lightning die Wende: Brandon Hagel erzielte in der 47. Minute den Ausgleich, ehe Emil Lilleberg nur zwölf Minuten später mit dem Siegestreffer die Partie für die Gäste aus Florida entschied.

Mit nun 96 Punkten behalten die Boston Bruins zwar weiterhin den ersten Wildcard-Platz in der Eastern Conference, müssen sich aber noch gedulden, bis der Playoff-Einzug mathematisch sicher ist. Nur noch zwei Spiele bleiben in der regulären Saison, um die notwendigen Punkte für die Postseason zu sammeln.

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Sturms erfolgreiche Debütsaison als NHL-Chefcoach

Marco Sturm, der als ehemaliger Bundestrainer und deutscher Nationalspieler bekannt ist, hat in seiner ersten Saison als Cheftrainer der Bruins bemerkenswerte Arbeit geleistet. Nachdem Boston in der Vorsaison überraschend die Playoffs verpasst hatte, gelang es Sturm schneller als erwartet, ein konkurrenzfähiges Team zu formen - und dies trotz zahlreicher prominenter Abgänge im Kader.

Der sechsfache Stanley-Cup-Sieger Boston Bruins hatte Sturm im Sommer verpflichtet, nachdem der Deutsche seine zweite NHL-Karriere als Trainer in der AHL vorbereitet hatte. Besonders bemerkenswert: Sturm stand selbst von 2005 bis 2010 als Spieler für die Bruins auf dem Eis und kennt die Tradition des Clubs bestens.

Die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2018 als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft bildete den Grundstein für Sturms Trainerkarriere in Nordamerika. Seine Erfahrungen in der unterklassigen AHL zahlten sich nun in der NHL aus, wo er die Bruins schneller als erwartet zu einem Playoff-Anwärter formte.

Playoff-Kurs trotz Rückschlag weiter intakt

Auch wenn die Niederlage gegen Tampa Bay einen kleinen Dämpfer bedeutet, bleibt der Playoff-Kurs der Bruins unter Marco Sturm weiterhin intakt. Die Chancen, die Postseason zu erreichen, werden weiterhin als groß eingeschätzt, auch wenn das Ticket noch nicht endgültig gelöst ist.

Die letzten beiden Spiele der regulären Saison werden nun entscheidend sein, ob die Bruins unter ihrem deutschen Cheftrainer tatsächlich die Playoffs erreichen und damit die Enttäuschung der Vorsaison vergessen machen können. Die Entwicklung unter Sturm gibt jedenfalls Anlass zur Hoffnung, dass Boston wieder zu den Top-Teams der Eastern Conference gehören könnte.

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