Trump droht Iran mit Zerstörung von Gasfeld bei weiteren Angriffen auf Katar
Trump droht Iran mit Zerstörung von Gasfeld

Trump droht Iran mit Zerstörung von Gasfeld bei weiteren Angriffen auf Katar

Der Konflikt im Nahen Osten verschärft sich weiter und treibt die Ölpreise in die Höhe. Nun hat US-Präsident Donald Trump (79) im Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran den Ton noch einmal deutlich verschärft und eine massive Drohung an Teheran gerichtet. In einem Beitrag auf seiner Plattform „Truth Social“ versprach Trump, dass Israel keine weiteren Angriffe auf das große South-Pars-Gasfeld des Iran durchführen werde. Gleichzeitig warnte er den Iran eindringlich: Sollte das Land das „völlig unschuldige“ Katar erneut angreifen, würden die USA Vergeltung üben.

Massive Drohung gegen den Iran

Trump schrieb wörtlich: „Falls Iran das völlig unschuldige Land Katar erneut angreifen sollte, würden die USA Vergeltung üben und das gesamte South-Pars-Gasfeld mit einer Stärke und Kraft in die Luft sprengen, wie sie der Iran noch nie zuvor gesehen hat.“ Er fügte hinzu: „Sollte Katars LNG-Anlage erneut angegriffen werden, werde ich nicht zögern.“ Diese klaren Worte unterstreichen die angespannte Lage in der Region, die bereits seit Wochen von militärischen Auseinandersetzungen geprägt ist.

In seinem Beitrag betonte Trump zudem, die USA hätten „nichts“ über den Angriff Israels auf das iranische Gasfeld gewusst. Er stellte klar, dass Katar „in keiner Weise an Israels Angriffen auf das iranische Gasfeld beteiligt gewesen“ sei, bedauerte aber, dass „der Iran das nicht wusste“ und Katar „ungerechtfertigt“ angegriffen habe. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person hatte zuvor laut der Nachrichtenagentur AP berichtet, dass die USA über Israels Pläne informiert, aber nicht daran beteiligt gewesen seien.

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Ölpreis steigt weiter an

Der US-israelische Krieg mit dem Iran setzt den Energiesektor der gesamten Region massiv unter Druck. Der Ölpreis stieg auf den internationalen Märkten um weitere 5 Prozent auf über 94 Euro pro Barrel. Diese Entwicklung verteuert nicht nur Benzin, sondern auch viele andere Güter und belastet die globale Wirtschaft erheblich. Bereits die Nachricht über den Angriff auf das Pars-Feld hatte die Ölpreise in die Höhe getrieben, da Händler iranische Angriffe auf Energieinfrastruktur in der Region fürchteten.

Stunden nach dem Angriff erklärten Behörden in Katar, dass eine ballistische Rakete eine wichtige Erdgasanlage des Landes getroffen habe. Ein Feuer brach aus und verursachte „erhebliche“ Schäden. Als Reaktion darauf wies Katar Beamte der iranischen Botschaft aus dem Land aus. Seit Beginn des Krieges am 28. Februar greift der Iran regelmäßig Energieanlagen seiner Nachbarn am Persischen Golf an. Zudem hat das Regime die strategisch wichtige Straße von Hormus nahezu unpassierbar gemacht, durch die ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird.

Hintergrund des Konflikts

Der South-Pars-Gasfeld-Konflikt ist ein zentraler Punkt in den aktuellen Spannungen. Das Gasfeld, eines der größten der Welt, liegt im Persischen Golf und ist sowohl für den Iran als auch für die regionale Energieversorgung von kritischer Bedeutung. Die Drohung Trumps, es zu zerstören, markiert eine neue Eskalationsstufe in einem bereits hochgradig instabilen Umfeld. Experten warnen, dass weitere Angriffe oder Vergeltungsmaßnahmen die globale Energiemarktlage noch weiter destabilisieren könnten.

Die Situation bleibt angespannt, und die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit großer Sorge. Die wirtschaftlichen Auswirkungen, insbesondere die steigenden Ölpreise, sind bereits weltweit spürbar und könnten sich bei einer weiteren Eskalation noch verschlimmern.

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