Angesichts der bevorstehenden Hitzewelle mit Temperaturen von deutlich über 35 Grad Celsius haben die Straßenmeistereien in Deutschland ihre Bereitschaft erhöht. Eine Sprecherin des Landesbetriebs Straßenwesen teilte mit, man bereite sich „auf mögliche hitzebedingte Schäden an einzelnen Bundes- und Landesstraßen vor“. Die Meistereien würden vorsorglich ihre Streckenkontrollen verstärken und die Rufbereitschaft erhöhen, um Schäden frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten zu können.
Asphalt kann über 60 Grad heiß werden
„Durch intensive Sonneneinstrahlung können sich Fahrbahnen auf deutlich mehr als 60 Grad Celsius aufheizen“, erklärte die Sprecherin. Bei langanhaltender Hitze, auch in den Nächten, werde das im Asphalt enthaltene Bindemittel Bitumen weich und könne an die Oberfläche treten. Unter der Belastung des Verkehrs könnte der Asphalt dann eingedrückt oder herausgebrochen werden.
Die verstärkten Kontrollen sollen vor allem an besonders gefährdeten Streckenabschnitten stattfinden. Die Straßenmeistereien appellieren an Autofahrer, aufmerksam zu fahren und mögliche Schäden zu melden. Die erhöhte Bereitschaft gilt vor allem für das Wochenende, wenn die höchsten Temperaturen erwartet werden.



