Skoda Peaq: Neues elektrisches Flaggschiff-SUV positioniert sich als Raumwunder
Noch bevor der kleine Epiq den Markt erreicht, setzt Skoda am oberen Ende der Modellpalette nach. Der tschechische Automobilhersteller, eine Tochter des Volkswagen-Konzerns, hat für den kommenden Herbst die Markteinführung des Peaq angekündigt. Dieses vollelektrische SUV soll als CO2-neutrale Alternative zum bewährten Kodiaq dienen und wird mit einem Grundpreis von etwa 50.000 Euro kalkuliert.
Raumkonzept übertrifft Konzernkonkurrenten
Mit einer Länge von 4,87 Metern übertrifft der Peaq den Kodiaq um zwölf Zentimeter. Der Radstand misst imposante 2,97 Meter. Durch die platzsparende Integration der Batterie im Fahrzeugboden entwickelt sich der Peaq zum geräumigsten Modell in der Geschichte der Marke Skoda. Besonders bemerkenswert ist die Verfügbarkeit einer dritten Sitzreihe, die den Peaq als Siebensitzer konfigurierbar macht. Damit bietet er mehr Sitzplätze als jedes andere Elektro-SUV innerhalb des gesamten Volkswagen-Konzerns.
Praktisches Ladekonzept und variable Motorisierungen
Der Kofferraumvolumen erreicht bis zu 935 Liter. Praktisch: Das Gepäckrollo und das Ladekabel finden im separaten Stauraum unter der Fronthaube, dem sogenannten Frunk, Platz. Selbst in der Siebensitzer-Variante bleiben so noch 299 Liter Stauraum erhalten. Technisch basiert der Peaq auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) der Konzernmutter Volkswagen. Kunden können zwischen drei Motorisierungen und zwei Akkukapazitäten wählen.
- Die Basisversion leistet 150 kW (204 PS) mit Heckantrieb.
- Eine stärkere Variante bringt es auf 210 kW (286 PS), ebenfalls mit Heckantrieb.
- Die Top-Version bietet 220 kW (299 PS) in Kombination mit Allradantrieb.
Zur Energieversorgung stehen Akkus mit 63 oder 91 Kilowattstunden Kapazität zur Auswahl. Diese ermöglichen laut Herstellerangaben Normreichweiten zwischen 460 und über 600 Kilometern. Unter optimalen Ladebedingungen soll sich die Batterie in knapp einer halben Stunde von zehn auf 80 Prozent aufladen lassen.
Der Skoda Peaq wird damit nicht nur zur nachhaltigen Alternative für den Kodiaq, sondern setzt mit seinem Raumangebot und seiner Vielseitigkeit neue Maßstäbe im elektrischen SUV-Segment des Volkswagen-Konzerns.



