Schaeffler steigt in Drohnenproduktion mit französischem Partner ein
Schaeffler baut Kampfdrohnen mit französischem Partner

Der fränkische Autozulieferer Schaeffler steigt in die Rüstungsbranche ein und will gemeinsam mit einem französischen Partner ab November täglich 100 Kampf- und Abfangdrohnen herstellen. Die Produktion der Drohnen vom Typ Damocles und der Abfangdrohnen Aspik soll im Werk des Partners Delair in Frankreich stattfinden, wie Schaeffler in Herzogenaurach mitteilte.

Neues Geschäftsfeld für Schaeffler

Schaeffler, das zu den zehn größten Automobilzulieferern weltweit zählt, will künftig Komponenten liefern und die Produktion bei Delair für höhere Stückzahlen optimieren. Das Unternehmen hatte zuvor bekannt gegeben, dass traditionelle Bereiche wie die Herstellung von Teilen für konventionelle Autoantriebe derzeit kein Wachstum verzeichnen. Daher erschließt Schaeffler neue Geschäftsfelder, darunter Komponenten für humanoide Roboter, Raumfahrt und nun auch die Rüstungsindustrie.

Hintergrund der Partnerschaft

Die Kooperation mit Delair ermöglicht Schaeffler den Einstieg in die Produktion von Militärdrohnen. Der französische Partner bringt Erfahrung in der Drohnenfertigung mit, während Schaeffler seine Kompetenz in der Präzisionsfertigung und Logistik einbringt. Die ersten Drohnen sollen noch in diesem Jahr vom Band laufen.

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Diese Entwicklung markiert einen strategischen Wandel für Schaeffler, das sich angesichts schwächelnder Autokonjunktur breiter aufstellt. Die Rüstungsbranche gilt als wachstumsstark, insbesondere durch steigende Verteidigungsausgaben in Europa.

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