Der 1. FSV Mainz 05 könnte im Sommer den größten Transfer seiner Vereinsgeschichte realisieren. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von knapp 60 Millionen Euro für Mittelfeldspieler Kaishu Sano. Mainz-Boss Peter Dörr äußerte sich nun zum Wettbieten mehrerer englischer Top-Klubs um den 24-Jährigen.
Sanos Glanzleistung bei der WM
Bei der Weltmeisterschaft überzeugte Sano mit einem Traumtor und leidenschaftlichem Vollgas-Fußball. Diese Leistungen weckten Begehrlichkeiten bei zahlreichen Vereinen. Laut Dörr haben sich mehrere englische Spitzenklubs wie der FC Liverpool, Manchester United und der FC Arsenal intensiv nach dem Spieler erkundigt.
Wirtschaftliche Dimension für Mainz
Eine Ablöse von rund 60 Millionen Euro würde für Mainz 05 eine Rekordsumme darstellen. Der bisher teuerste Abgang war der von Abdou Diallo 2018 für 28 Millionen Euro zu Borussia Dortmund. Sano könnte diesen Rekord mehr als verdoppeln. Der Verein hofft auf eine baldige Entscheidung, um die finanziellen Mittel für neue Spieler nutzen zu können.
Sanos Qualitäten
Der japanische Nationalspieler zeichnet sich durch seine Dynamik, Zweikampfstärke und sein gutes Passspiel aus. Bei der WM zeigte er zudem seine Torgefahr. Diese Eigenschaften machen ihn für die Premier League besonders interessant, wo das Tempo und die Physis eine große Rolle spielen.
Statements von Mainz-Boss Dörr
„Wir sind in guten Gesprächen mit mehreren Klubs“, erklärte Dörr. „Kaishu hat sich bei der WM hervorragend präsentiert und verdient diese Chance. Eine Ablöse von 60 Millionen Euro wäre ein Meilenstein für unseren Verein.“
Auswirkungen auf den Kader
Sollte Sano den Verein verlassen, stünden Mainz erhebliche finanzielle Mittel zur Verfügung. Der Klub könnte in mehrere neue Spieler investieren und die Mannschaft gezielt verstärken. Trainer Bo Svensson müsste jedoch einen adäquaten Ersatz für den Schlüsselspieler finden.
Weitere Interessenten
Neben den genannten englischen Klubs sollen auch Vereine aus der Bundesliga und Italien Interesse an Sano haben. Die Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet. Mainz hofft auf ein Bietergefecht, um die Ablösesumme weiter in die Höhe zu treiben.



