Bares für Rares: Goldcollier aus Erbe erzielt 1.750 Euro am 1. Juli 2026
Goldcollier erzielt 1.750 Euro bei Bares für Rares

Die ZDF-Sendung „Bares für Rares“ bleibt eine feste Größe im deutschen Fernsehen. Am 1. Juli 2026 präsentierte Moderator Horst Lichter (64) wieder eine Reihe von außergewöhnlichen Fundstücken mit bewegten Geschichten. Das absolute Highlight der Folge war ein goldener Collier im etruskischen Stil, das die Verkäufer Claus und Michael aus Magdeburg anboten. Die Kette hatte eine bemerkenswerte Familienhistorie: Sie gehörte der Großtante väterlicherseits, wurde 1895 zur Geburt ihres ersten Kindes verschenkt, 1925 weitergegeben und Anfang der 1990er-Jahre an Claus vererbt. Das Collier besteht aus 585er Gold, wiegt 18,9 Gramm und wird um 1890 datiert. Der Zustand ist sehr gut, lediglich leichte Verfärbungen sind sichtbar. Der Experte schätzte den Wert auf 1.600 bis 1.900 Euro, was dem Wunschpreis von 1.600 Euro entsprach. Im Händlerraum startete die Auktion bei 1.400 Euro und stieg über mehrere Gebote auf 1.700 Euro. Nach kurzer Nachverhandlung kaufte Händlerin Lisa das Collier für 1.750 Euro. Die beiden Magdeburger zeigten sich mehr als zufrieden.

Weitere Raritäten vom 1. Juli 2026

Neben dem Goldcollier gab es weitere interessante Objekte. Erich brachte einen Zirkelkasten von Emil Oscar Richter mit, der aus den 1950er- bis 1960er-Jahren stammt. Die Präzisionswerkzeuge waren weitgehend vollständig, lediglich ein kleines Teil fehlte. Der Experte schätzte den Wert auf 100 bis 120 Euro. Karin und Wilfried aus Berlin präsentierten zwei Ölgemälde von Johann Kluska, die die Borsig-Villa und eine Parkanlage zeigen. Die signierten, undatierten Werke wurden auf 1950 bis 1970 datiert und auf 800 bis 1.200 Euro geschätzt.

Schmuck und Sammlerstücke

Enrico Giuliano aus Kleinmachnow bot einen Plaque-Ring aus 585er Weißgold im Art-Déco-Stil an. Der Ring, entstanden um 1920 bis 1925, ist mit 20 Altschliff-Diamanten und einem grünen Glasstein besetzt. Der Experte taxierte ihn auf 800 bis 900 Euro. Moni und Dieter aus Ingolstadt brachten eine originale „Ice Age“-Werbefigur von Scrat aus Polyresin mit, die sie bei einer Charity-Tombola gewonnen hatten. Die Figur aus dem Jahr 2002 wies kleinere Farbabplatzer und einen reparierten Zahn auf, wurde aber dennoch auf 400 bis 500 Euro geschätzt. Ob und zu welchen Preisen diese Stücke letztlich verkauft wurden, zeigt die heutige Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.

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