Polanski fordert mehr Arschlöcher in Gladbachs Mannschaft
Polanski fordert mehr Arschlöcher

Am Montag fand im Borussia-Park die Jahreshauptversammlung von Borussia Mönchengladbach statt. Rund 1600 Mitglieder waren anwesend, und es wurde deutlich, dass Trainer Eugen Polanski (40) auch bei einem Teil der Fans in der Kritik steht. Der Coach stellte sich den Fragen der Mitglieder und machte klar, dass er auch in der kommenden Saison auf der Trainerbank sitzen will – obwohl Sport-Boss Rouven Schröder (50) eine harte Saisonanalyse für den Sommer angekündigt hat.

Verständnis für Kritik, aber klarer Kurs

Polanski zeigte Verständnis für die Unzufriedenheit vieler Mitglieder mit der aktuellen Leistung der Mannschaft in der Bundesliga. „Ich habe auch andere Ansprüche an die Mannschaft und an mich selbst. Aber wir müssen Schritt für Schritt gehen und können nicht drei auf einmal nehmen. Das ist sicher momentan nicht das, was ich mir unter Erfolg vorstelle. Aber diese Saison ist es ein Erfolg, den Verein in der Liga zu halten. Und wir werden es schaffen, in der Liga zu bleiben“, so der Trainer.

Kritik an der Mannschaft: Fehlende Gier

Der Fohlen-Coach fand überraschend deutliche Worte für den aktuellen Zustand des Teams und skizzierte, wie er gemeinsam mit Schröder den Kader im Sommer verändern möchte. „Meine Überzeugung war vom ersten Tag an riesengroß, auch wenn mich die Mannschaft tagtäglich an den Rand des Wahnsinns bringt. Trotzdem habe ich diese Überzeugung von der Qualität der Mannschaft. Wir haben eine echt gute Fußballmannschaft, wir haben gute Charaktere. Aber mir fehlt ein bisschen die Gier auf den Erfolg. Wir haben sehr liebe Spieler. Wir brauchen aber auch ein paar Arschlöcher in der Mannschaft. Für mich war und ist in dieser Saison wichtig, dass wir in der Liga bleiben. Dann bin ich voller Tatendrang, gewisse Sachen zu ändern, wie ich sie haben will und wie sich Borussia anfühlen soll.“

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Kämpferischer Einsatz für den Klassenerhalt

Polanski präsentierte sich dabei so kämpferisch wie einst als Profi auf dem Rasen. Sein Ziel ist es, auch in der nächsten Saison in Gladbach auf der Bank zu sitzen und die Mannschaft in der Bundesliga zu trainieren. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob seine Pläne aufgehen und ob er die gewünschten Veränderungen durchsetzen kann.

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