Trainer Dieter Hecking vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg will sich im Endspurt des Abstiegskampfs keinen Rechenspielen hingeben. „Natürlich ertappt man sich dabei, dass man sich das Restprogramm anguckt und schaut, was noch so möglich ist, auch gegen wen die anderen spielen. Aber es bringt ja nichts. Du kannst rechnen, so viel du willst“, sagte der Coach vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen seinen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach.
Prekäre Tabellensituation
Vier Spieltage vor Saisonende belegt Wolfsburg den Abstiegsrang 17 und hat zwei Punkte Rückstand auf den FC St. Pauli, der den Relegationsplatz 16 innehat. Beide Mannschaften treffen am 16. Mai beim Saisonfinale in Hamburg aufeinander. Davor muss der VfL nach dem Gladbach-Spiel noch beim SC Freiburg (3. Mai) antreten und empfängt dann zu Hause den Meister Bayern München (9. Mai).
Erster Sieg unter Hecking
Am vergangenen Samstag feierte Wolfsburg beim 2:1-Erfolg bei Union Berlin den ersten Sieg im fünften Spiel unter Hecking. Es sei klar, so der Trainer, „dass ein Sieg schon etwas freisetzt. Das war jetzt ein Sieg. Wir wissen auch, dass weitere kommen müssen, wenn wir das Minimalziel erreichen wollen.“ Sein Team teile diese Haltung: „Die Mannschaft hat auch gesagt: Das war jetzt ein Sieg, aber wir dürfen uns nicht zurücklehnen.“



