Granit Xhaka, Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft, steht während der laufenden Weltmeisterschaft unmittelbar vor einem Wechsel zum Klub-Weltmeister Chelsea. Der 34-jährige Mittelfeldspieler, der erst im vergangenen Sommer von Bayer Leverkusen zum Premier-League-Aufsteiger Sunderland gewechselt war, soll laut übereinstimmenden Berichten von Sky und dem Schweizer Blick nun zu den Blues wechseln. Bei Chelsea würde Xhaka auf seinen Leverkusener Erfolgstrainer Xabi Alonso treffen, der am 1. Juli offiziell seinen ersten Trainerposten in der Premier League antritt.
Xhaka und Alonso: Erfolgsduo aus Leverkusen
Xabi Alonso, der im Januar bei Real Madrid entlassen wurde, übernimmt Chelsea und baut offenbar auf seinen ehemaligen Schützling. Xhaka hatte unter Alonso in der Saison 2023/24 mit Bayer Leverkusen das Double gewonnen. Der Schweizer Kapitän (149 Länderspiele) war im vergangenen Sommer von Leverkusen zu Sunderland gewechselt, wo er auf Anhieb Kapitän wurde und in 32 von 38 Premier-League-Spielen in der Startelf stand. Sein Vertrag bei Sunderland läuft noch bis 2028, doch nun zieht es den zentralen Mittelfeldspieler offenbar schon weiter.
Intensive Gespräche während der WM
Wie der Blick berichtet, wurden die Gespräche zwischen Xhaka und Chelsea in den letzten Tagen intensiviert – parallel zur WM-Vorrunde. Die beiden Parteien sind sich noch nicht handelseinig, zudem hat auch Sunderland noch ein Wörtchen mitzureden. Für Xhaka wäre es nach sechs Jahren beim FC Arsenal die zweite Station in London und die zweite Zusammenarbeit mit Trainer Alonso. Über den Spanier sagte Xhaka einst: „Die menschliche Komponente hat mich im direkten Umgang mit ihm beeindruckt. Wie er sich unter Druck verhält als Coach, wie er auf Fehler reagiert, auf ungemütliche Spielstände, seine Gelassenheit in der Kommunikation mit uns, wow!“
WM-Sechzehntelfinale für die Schweiz
Während dieser Transfer-Knaller in die heiße Phase geht, kämpfen Xhaka und die Schweiz in der K.o.-Phase der WM weiter. Die Eidgenossen erreichten das Sechzehntelfinale als Gruppenerster und treffen am kommenden Freitag auf den Iran oder Algerien. Ob ihr Kapitän dann schon offiziell ein Chelsea-Profi ist, wird sich zeigen.



