Frankreich stoppt russischen Öltanker aus Schattenflotte im Atlantik
Frankreich stoppt russischen Öltanker im Atlantik

Frankreichs Marine hat einen aus Russland stammenden Öltanker im Atlantik angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntag. Nach Angaben von Präsident Emmanuel Macron handelt es sich bei dem Schiff um einen Teil der sogenannten russischen Schattenflotte, die dazu dient, internationale Sanktionen zu umgehen.

Macron kritisiert Umgehung von Sanktionen

„Es ist inakzeptabel, dass Schiffe internationale Sanktionen umgehen, das Seevölkerrecht verletzen und den Krieg, den Russland seit mehr als vier Jahren gegen die Ukraine führt, finanzieren“, schrieb Macron auf der Plattform X. Der französischen Verteidigungsministerin Catherine Vautrin zufolge ist die angehaltene „Tagor“ eindeutig der russischen Schattenflotte zuzurechnen.

Einsatz mit internationaler Unterstützung

Der Einsatz gegen die „Tagor“ erfolgte nach Macrons Worten auf hoher See im Atlantik. Frankreich habe dabei die Unterstützung mehrerer Partnerländer erhalten, darunter auch Großbritannien. Bereits in den vergangenen Monaten hatte Frankreich mehrfach Schiffe gestoppt, die im Verdacht standen, zur russischen Schattenflotte zu gehören.

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Hintergrund: Russische Schattenflotte

Die russische Schattenflotte besteht aus Tankern und anderen Schiffen, die unter wechselnden Flaggen fahren und oft undurchsichtige Eigentumsverhältnisse aufweisen. Sie wird genutzt, um Öl und andere Güter unter Umgehung westlicher Sanktionen zu transportieren. Die Europäische Union und die USA haben wiederholt Maßnahmen ergriffen, um diese Aktivitäten zu unterbinden.

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