Pro-Palästina-Aktivisten blockieren ILA-Zufahrten am BER
Aktivisten blockieren ILA-Zufahrten am BER

Am Mittwoch haben Pro-Palästina-Aktivisten die Zufahrtsstraßen zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) am Rande des Flughafens BER blockiert. Die ILA-Veranstalter warnten Besucher vor erhöhten Wartezeiten und empfahlen, ab der S-Bahn-Haltestelle Waßmannsdorf zu Fuß zum Gelände zu gehen.

Polizei nimmt sieben Aktivisten in Gewahrsam

Wie Sascha Erler, Leiter der Pressestelle der Polizeidirektion Süd, mitteilte, hatten sich insgesamt sieben Aktivisten auf der Fahrbahn festgeklebt. Sie wurden von der Straße gelöst, ihre Identitäten festgestellt und Platzverweise ausgesprochen. Zudem wurden alle sieben bis 18 Uhr in Gewahrsam genommen, um weitere Aktionen zu verhindern. Der Einsatz verlief harmonisch, die Aktivisten ließen sich widerstandslos von der Straße lösen.

Gruppe „Peacefully against Genocide“ bekennt sich

Eine Gruppe namens „Peacefully against Genocide“ (deutsch: „Friedlich gegen den Völkermord“) reklamierte die Aktion für sich. Im Zentrum ihrer Kritik stehen Auftritte von Rüstungskonzernen bei der Ausstellung.

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ILA eröffnet – Bundeskanzler erwartet

Die diesjährige ILA am BER wurde am Mittwoch eröffnet. Als Gast wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Rund 750 Aussteller aus 37 Ländern sind vertreten. Bis Freitag ist die Messe nur für Fachpublikum geöffnet, am Wochenende können alle Interessierten das Gelände besuchen, sofern sie Tickets haben.

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