Schweiz: Zahl der Wolfsrudel steigt trotz intensiver Regulierung
Schweiz: Wolfsrudel trotz Regulierung gestiegen

Die Anzahl der Wölfe in der Schweiz steigt weiter an. Wie der Jahresbericht der Stiftung Kora zeigt, wurden im vergangenen Jahr 43 Rudel und insgesamt 350 Wölfe nachgewiesen. Dies sind vier Rudel mehr als im Vorjahr, teilte die Stiftung auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Auch die Gesamtzahl der Wölfe hat sich erhöht.

Intensive Regulierung in der Schweiz

Gleichzeitig wurden von Februar 2025 bis Ende Januar 2026 insgesamt 89 Wölfe geschossen, wie ein Kora-Sprecher weiter mitteilte. Dabei handelte es sich den Angaben zufolge oft um Jungtiere. Die Regulierung in der Schweiz gilt damit als vergleichsweise intensiv.

Entschädigungen für Wolfsrisse

Seit 1999 hat die Schweizer Regierung nach Angaben des Bundesamts für Umwelt rund fünf Millionen Franken (etwa 5,4 Millionen Euro) an Bauern zur Entschädigung für Wolfsrisse gezahlt. Die Wölfe reißen jedes Jahr zahlreiche Weidetiere.

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Vergleich zu Deutschland

In Deutschland, wo rund 1.600 Wölfe durch die Wälder streifen, ist die Zahl der behördlich genehmigten Abschüsse sehr überschaubar. Allerdings können Wölfe nach jüngsten politischen Beschlüssen nun leichter abgeschossen werden.

Verbreitung in den Kantonen

In der Schweiz wurden in insgesamt neun der 26 Kantone mindestens ein Wolfsrudel nachgewiesen. Die Population breitet sich trotz der Regulierungsmaßnahmen weiter aus.

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