Philippinen: Zahl der Todesopfer nach Beben steigt auf 45
Philippinen: 45 Tote nach Erdbeben der Stärke 7,8

Schweres Erdbeben erschüttert die Philippinen: Zahl der Toten steigt auf 45

Das weltweit stärkste Beben des Jahres hat die Philippinen schwer getroffen. Die Zahl der Todesopfer ist auf mindestens 45 gestiegen, wie der Zivilschutz mitteilte. Mehr als 630 Menschen wurden verletzt, 17 weitere gelten noch als vermisst. Das Beben der Stärke 7,8 ereignete sich am frühen Montag auf der südlichen Insel Mindanao und wurde von der US-Erdbebenwarte USGS als das stärkste des Jahres 2023 eingestuft.

Mehr als 2.200 Nachbeben erschüttern die Region

Seit dem Hauptbeben wurden über 2.200 Nachbeben registriert, wie das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) berichtet. Die Erde bebt weiter und hält die Bevölkerung in Atem. Die Behörden warnen vor weiteren Erschütterungen und möglichen Schäden.

Millionenschäden an Infrastruktur und Gebäuden

Die Schäden sind enorm: Mehr als 3.000 Gebäude wurden beschädigt oder zerstört, darunter auch der internationale Flughafen von General Santos City, ein wichtiger Knotenpunkt im Süden Mindanaos. Der Flughafen wird inzwischen wieder für Hilfs- und Regierungsflüge genutzt. Auch Straßen und Brücken sind beschädigt, was die Rettungsarbeiten erschwert. Die Gesamtschäden an der Infrastruktur werden auf rund 562 Millionen Pesos (knapp 8 Millionen Euro) geschätzt.

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Erdbeben ausgerechnet am ersten Schultag

Das Beben ereignete sich am ersten Schultag nach den Ferien. Tausende Schulen blieben zunächst geschlossen, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten. Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten und bemühen sich, abgeschnittene Ortschaften zu erreichen. Die Tsunami-Warnungen für die Philippinen und Indonesien wurden inzwischen aufgehoben, nachdem nur kleinere Flutwellen registriert wurden.

Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, einer der seismisch aktivsten Regionen der Erde. Dort stoßen mehrere Erdplatten aufeinander, was regelmäßig zu starken Erdbeben und Vulkanausbrüchen führt. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Vorsicht auf und arbeiten mit Hochdruck an der Bewältigung der Katastrophe.

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