Ebola-Ausbruch im Kongo: 1000 Infektionen, 254 Tote
Ebola im Kongo: 1000 Infektionen, 254 Tote

Gut einen Monat nach Beginn des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Fälle auf mehr als 1000 gestiegen. Nach Angaben des Informationsministeriums in Kinshasa sind unter den 1003 bestätigten Fällen in drei Provinzen des Landes insgesamt 254 Ebola-Tote zu beklagen.

Ausbreitung in drei Provinzen

Der Ausbruch konzentriert sich auf die Provinzen Nord-Kivu, Ituri und Süd-Kivu. Besonders betroffen ist die Region um die Stadt Beni, wo die meisten Infektionen registriert wurden. Die Gesundheitsbehörden kämpfen mit logistischen Herausforderungen, da die betroffenen Gebiete teils schwer zugänglich sind und Konflikte die Arbeit der Helfer erschweren.

Internationale Hilfe läuft an

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und andere internationale Partner unterstützen die kongolesischen Behörden mit Personal und Material. Bisher wurden rund 200.000 Menschen gegen Ebola geimpft. Die Impfkampagne konzentriert sich auf Kontaktpersonen von Infizierten und medizinisches Personal.

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Die Sterblichkeitsrate liegt bei etwa 25 Prozent, was typisch für den aktuellen Ebola-Stamm ist. Ohne Behandlung sterben bis zu 90 Prozent der Infizierten. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Einhaltung von Hygienemaßnahmen und zur sofortigen Meldung von Symptomen auf.

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